Heise: Frau Wittmann, wie sind Sie auf die Lottoland-Recherche gekommen? Hatten Sie das Unternehmen bereits bei Ihrer früheren Recherche zu illegalen maltesischen Online-Casinos im Blick?
Heise: Wie haben Sie sich Zugang zu dem Portal verschafft beziehungsweise sich in das System gehackt?
Heise: Neben dem Portal der Glücksspielaufsicht haben Sie für die Recherche weitere große Datenbestände beschafft. Welche Rolle spielten dabei die europäischen Handelsregister, und wie kamen Sie an das maltesische Register?
Heise: Was werfen Sie dem Unternehmen Lottoland konkret vor?
Heise: Die Recherche brachte Ihnen auch eine einstweilige Verfügung ein. Wie kam es dazu?
Heise: Warum haben Sie den Schriftsatz schließlich beim Gericht abgeholt, statt die Zustellung weiter hinauszuzögern?
Heise: Solche Recherchen an ausländischen Behörden bergen erhebliche juristische und persönliche Risiken. Sie treten trotzdem offen unter Ihrem eigenen Namen auf. Warum machen Sie das nicht anonym, und weshalb halten Sie den Zugriff auf die Systeme für rechtlich vertretbar?
Heise: Unterm Strich setzen Sie sich mit dieser und den weiteren Glücksspiel-Recherchen also einem erheblichen persönlichen Risiko aus, oder?
Heise: Das Vorgehen der MGA wirkt wie eine sogenannte SLAPP – eine strategische Klage, die öffentliche Kritik durch hohe Kosten und Einschüchterung unterbinden soll. Würden Sie sagen, dass das hier der Fall ist?
Heise: Sie verstehen Hacking als journalistische Recherchemethode. Sollte das Presserecht solche Zugriffe zur Informationsbeschaffung schützen?