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Derailing for Dummies

Derailing for Dummies

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Ich bin weder Autor_in noch Übersetzer_in dieses Textes!

Roadmap:

  • Abschnitte korrigieren/verbessern
  • Markdown-Markup einfügen
  • Korrekturlesen
  • Zur Diskussion stellen
  • Infrastruktur bereitstellen
    • Domain registrieren
  • Veröffentlichen

Du weißt ja, wie es läuft. Du hängst entspannst in der Kneipe oder Bibliothek rum, du sitzt in der Schule oder bist im Internet unterwegs und unterhältst dich über ein aktuelles Thema. Wahrscheinlich betrifft es eine Gruppe Menschen, die aus deinem eigenen Erfahrungsbereich und deiner Identität herausfallen. Und vermutlich werden sie ziemlich heftig diskriminiert – zumindest behaupten sie das. Du bist also gerade ganz gut drauf und sprichst über diese Menschen und ihre Probleme. Dein Wissen ist unanfechtbar – es wird von den Medien, in Büchern, von Forschung und von vielen, vielen historischen Ereignissen untermauert. Und außerdem hast du ja noch dein eigenes, unangreifbares Gespür dafür, dass du Recht hast.

Plötzlich wird deinem Drang, deinen beneidenswerten Intellekt mit anderen zu teilen und deiner unvergleichlichen Fähigkeit, Alles vollkommen zu begreifen und zu verstehen, einen Dämpfer verpasst. Es ist jemand, die_der zur Gruppe gehört, über die du gerade redest, und der_die nicht gerade glücklich über das ist, was du von dir gibst. Sie behauptet, dass du total daneben liegst und sie sich davon angegriffen fühlt. Sie ist vielleicht eine Person of Colour, oder eine queere Person. Vielleicht ist sie eine Frau, oder ein Mensch mit Behinderung. Sie könnte auch eine Trans*-Person sein oder ein_e Sexarbeiter_in. Der Punkt ist, sie versuchen dir zu erklären, dass sie besser über ihre eigenen Probleme Bescheid wissen als du; aber du weißt, dass das einfach falsch ist. Aber wieso solltest ausgerechnet du falsch liegen? Mach dir keine Sorgen! Es gibt etwas, was du tun kannst, um dieser potentiell peinlichen und unangenehmen Situation in den Hintern zu treten. Indem du die Konversation einfach [abbrichst, zerstörst usw...derailst], und deren Meinung einfach als falsch abtust und ihre Erfahrung lächerlich machst. So kannst du sicher sein, dass sie weiterhin marginalisiert und ungehört bleiben, während du weiterhin der Experte / die Expertin sein kannst, der_die du tief in dir drin wirklich bist.

Herzlichen Glückwunsch, Du bist privilegiert!

Wenn du es mir nicht erklärst, wie soll ich es verstehen?

Wenn dich das wirklich kümmern würde, würdest du es mir erklären

Du bist aggressiv

Aber das passiert mir auch!

Du bist überemotional [Du steigerst dich rein!]

Du bist übersensibel

Du genießt es, beleidigt zu sein

Beleidigt werden nutzt Dir

Gibt es nichts wichtigeres, womit Du Dich beschäftigen kannst?

Du nimmst die Dinge einfach zu persönlich

Es ist doch nur das Internet

Du bist zu ungebildet / Du bist zu intellektuell

Du siehst das aus der falschen Perspektive

Du argumentierst mit Meinungen statt Fakten

Deine Erfahrung ist nicht repräsentativ!

Wenn du nicht beweisen kannst, dass deine Erfahrungen weit verbreitet sind, glaube ich dir nicht.

Ich glaube nicht, dass du so marginalisiert bist, wie du behauptest

Behandelt ihr euch gegenseitig nicht ohnehin schlechter?

Wenn es in Ordnung ist, dass Marginalisierte diese Worte benutzen, warum darf ich es dann nicht?

Aber du bist anders als die anderen.

Aber es stimmt doch!

Tja, ich kenne aber eine Person aus Deiner Gruppe, die mir Recht gibt.

Ich stelle ja nur die Argumente anderer Leute da. Ich habe nicht gesagt, dass ich das so sehe.

Ich sagte MANCHE Marginalisierten tun das, nicht ALLE

Es ist eine Verschwörung!

Du hast einen Plan.

Person A in Situation B ist nicht das selbe wie Person X in Situation Y.

Was Du alles tun kannst [?]

Aber ich bin nicht so! Du zwingst mir Dein Vorurteil auf!

Du bist doch nur neidisch [auf anderer Leute Privilegien]

Wer hat am meisten Nachteile und gewinnt den Wettbewerb um die größte Unterdrückung? / Wer gewinnt die Goldmedaille in der Unterdrückungsolympiade [sollte es nicht im passiv stehen?] Aber Olympiade im Unterdrückt-Werden?

Du hast das falsche Bewusstsein

Du bist kein [Teamplayer] / Du bist egoistisch / ...

Du hast die Beherrschung verloren, also muss ich dir nicht mehr zuhören

Du schadest "der Sache" mit Deiner Wut.

Du bist genauso schlimm wie die [,die du bekämpfst].

Überraschung! Ich habe die ganze Zeit nur den Advocatus Diaboli gespielt!

Folge einfach den Schritten in diesem Leitfaden zur Gesprächsführung mit Marginalisierten™ und im Handumdrehen beherrschst du eine idiotensichere Methode, jedes herausfordernde Gespräch zu DR] und so den vollen Umfang der Vorteile all deiner Privilegien einzufahren. Das beste ist, dass du nicht einmal ein weißer, heterosexueller, cisgeschlechtlicher [?], männlicher Oberschichtler [?] sein musst, um alle Vorteile des DR von Gesprächen genießen zu können! Nein, du kannst die wenig wahrgenommene Taktik der horizontalen Feindseligkeit benutzen, um sicherzustellen, dass, obwohl du selbst Teil einer marginalisierten Gruppe™ bist, du Privilegien anwenden kannst, die eine andere marginalisierte Gruppe™ nicht besitzt, um deren Erfahrungen nicht beachten zu müssen! [ignorieren zu können?] Lies weiter und lerne, und präg es dir ein... du musst diese Taktiken nicht in einer bestimmten Reihenfolge anwenden. Tatsächlich kann das Durchmischen dazu beitragen, dass diese Marginalisierten Leute™ gar nicht mehr zur Ruhe kommen! Letztendlich sind sie es ja gewohnt, dieses Zeug zu hören, also solltest du nicht zu vorhersehbar handeln, sonst werden sie faul!

Wenn du es mir nicht erklärst, wie soll ich es verstehen?

Als allererstes erklärst du die Marginalisierten Personen™ als für deine Bildung verantwortlich. Da sie sich offensichtlich schon mit diesen Themen auseinandergesetzt haben und sich darum kümmern, hoffen sie, dass Privilegierte Personen® vielleicht eines Tages damit anfangen ihnen zuzuhören und aufzunehmen, was sie zu sagen haben. Indem du ihnen die Verantwortung dich zu erziehen überlässt, erfüllst du diese Hoffnung. Vielleicht bringst du sogar viele dazu, sich und ihre selbstsüchtigen Erwartungen zu hinterfragen, dass du selbst die unzähligen Informationsquellen, die dir als Privilegierte Person ® zu dem Thema zur Verfügung stehen, benutzt! [das ist ein komischer Satz, auch im Orig.] Schließlich würde ja jeder, der von dir erwartet, dass du selbst dazu in der Lage bist ein Thema zu recherchieren annehmen, dass du ein funktionierender Erwachsener [der_die funktionierende Erwachsene] bist, als der_die du dich darstellst! Indem du darauf bestehst, dass du nur etwas lernen kannst, wenn sie genau jetzt und hier noch mehr Zeit opfern, um über genau dieselben Sachen wie schon so oft bisher zu sprechen, kannst du erreichen, dass sie aufgeben und verschwinden. Du gewinnst ganz von alleine.

Darüber hinaus erweckst du sogar den Eindruck, dass du wirklich etwas lernen willst, aber dass sie dich davon abhalten! Richtig, durch diese Taktik kannst du so tun als würdest du nach einem umfassenden Verständnis streben – du willst eine bessere, vernetztere und einfühlsamere Person werden – aber es nicht deine Schuld! Niemand hat dir gesagt wie es geht! Und jetzt wo schon mal jemand hier ist, der so offensichtlich Ahnung davon hat, verwehrt er_sie dir dein qua Privileg® verliehenes Recht alles, was du willst, auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen.

Was uns zu einer weiteren entscheidenden Komponente dieses Argumentes bringt – es ist sehr wichtig, Marginalisierte Menschen™ in Gesprächen beständig daran zu erinnern, dass du tatsächlich privilegiert® bist. Indem du deinen Glauben daran, dass Marginalisierte Menschen™ dir jeden Wunsch sofort erfüllen sollten, klar machst, erinnerst du sie daran, wo ihr Platz in der Gesellschaft ist. Schließlich sind sie nicht hier um ein schönes, unabhängiges und erfülltes Leben frei von Diskriminierung zu haben! Bitte schön! Marginalisierte Menschen™ sind dafür da, deine Neugierde zu befriedigen und damit du dich insgesamt besser fühlst mit deinem Platz in der Gesellschaft. Lass sie das nie vergessen!

Erster Punkt für Dich!

Wenn dich das wirklich kümmern würde, würdest du es mir erklären

Eigentlich folgt das direkt aus dem obigen Argument, du kannst das aber auch unabhängig davon benutzen.

Du wirst sehen, dass Marginalisierte Menschen™ in diesen Diskussionen dir oft sagen werden, dass sie nicht dafür verantwortlich sind, dich zu erziehen. Das liegt daran, dass Marginalisierte Menschen™ glauben, dass sie eigene Prioritäten im Leben haben können, wie zum Beispiel Arbeiten, Studieren oder Zeit mit ihren Familien zu verbringen. Klar, da haben sie etwas falsch verstanden – als Privilegierte Person hast du weitaus mehr Rechte über ihre Zeit zu verfügen als sie, und außerdem: wollen sie denn nicht die Welt verbessern? Haben sie nicht darum überhaupt angefangen dich darauf hinzuweisen, dass du ausfällig geworden bist? Also ist doch klar, dass Deine Bildung ihre Verantwortung ist!

Indem Du ihnen diese Verantwortung aufhalst, erinnerst du sie daran, was für eine beängstigende Aufgabe das ist und wie ihre Leben beständig durch Privilegierte® monopolisiert werden, sogar bei Themen, die empowernd für sie sein sollten, wie die Dekonstruktion von Diskriminierung. Du trivialisierst ihr Leben, ihre Bedürfnisse, Interessen und Verpflichtungen, indem du so ihnen nahelegst, dass sie all ihre Zeit und Energie mit ahnungslosen Privilegierten verschwenden und Stunden um Stunden damit verschwenden sollten, das exakt selbe zu sagen, das sie schon dreitausend Mal zu Privilegierten Personen® gesagt haben. Darüber hinaus erinnerst du sie daran, dass sie diese Aufgabe frohen Mutes auf sich nehmen müssen, wenn sie sich um ihre Probleme kümmern! Ist doch ein kleiner Preis dafür, die Einstellungen von Leuten zu verändern? Klar, du hättest gerne, dass sie das so sehen, aber natürlich ist es nicht so. Am Ende fühlen sich die meisten Gespräche mit Privilegierten Personen® für sie an wie den Kopf immer wieder gegen eine Wand zu schlagen, die mit rostigen Nägel gespickt ist. Genau darum geht's. Sorg dafür, dass sie immer schön müde und erschöpft sind, vielleicht gehen sie dann einfach weg.

Sei doch nicht so aggressiv!

Den kann man immer gut bringen, wenn es so aussieht, dass sie mit ihren Argumenten weiterkommen. Schließlich will ja niemand "feindselig" rüberkommen, oder? In einer Gesellschaft, die so streng von sozialen Verhaltensregeln kontrolliert wird, die ausschließlich die Privilegierten bevorzugen, sind Leute sehr besorgt darum, "miteinander auszukommen".

Gerade Marginalisierte Menschen™! Weißt du warum? Weil sie marginalisiert sind, erleben sie eine Reihe von Diskriminierungen, für gewöhnlich in vielen Bereichen ihres täglichen Lebens. Es ist für Marginalisierte Menschen™ absolut nicht ungewöhnlich daran gewöhnt zu sein, sehr wütend zu sein und sehr genau darauf zu achten, wie sie mit Privilegierten® umgehen. Weil Diskriminierung bedeutet, dass sie regelmäßig mit Gewalt, zum Schweigen bringen, Unterdrückung oder einfach nur gutem alten Spott und ::::: [sonst Hohn] konfrontiert werden. Das kann das Leben stressig und aufreibend machen, und darum entwickeln viele Marginalisierte Menschen™ komplexe Strategien, feindselige Begegnungen mit Privilegierten Personen® zu meiden. Darüber hinaus werden Marginalisierte Menschen™ von Privilegierten Personen® zu einem bestimmten sozialen Verhalten gezwungen – "angemessenes" Verhalten. Es gibt ja schließlich andere Regeln für sie als für die Privilegierten. Das Training von "angemessenem" Verhalten beginnt für gewöhnlich, wenn sie sehr jung sind, und ist darum tief verwurzelt. Indem du ihnen Feindseligkeit vorwirfst, wirst du ihren Sinn für Vorsicht und ihre Angst rund um dieses Thema ansprechen. Vielleicht wirst du auch Schuldgefühle provozieren, dass sie sich nicht so verhalten, wie sie es antrainiert bekommen haben. Und besser noch – indem du ihnen Feindseligkeit vorwirfst, schiebst du ihnen die Schuld in die Schuhe anstatt zu überlegen, was du Ausfallendes und Verletztendes gesagt hast, das diese "Feindseligkeit" verursacht hat! Das ist definitiv zu deinem Vorteil, weil es sie noch mehr beleidigen und verärgern wird. Du machst Fortschritte …

Aber das passiert mir auch!

Bei dem Versuch, mit dir zu kommunizieren, nennt die Marginalisierte Person™ vielleicht Beispiele von Erscheinungsformen der täglichen Diskriminierungen, denen sie ausgesetzt ist. Viele dieser Beispiele scheinen trivial für Privilegierte Personen®, doch sie reflektieren deutlich die Art und Weise, wie die Marginalisierte Person™ von der Gesellschaft "anders" gemacht - oder auch ge"othered" - wird. "Othering" ist ein System sozialer Markierung, das ein "uns" und ein "sie/die anderen" definiert. Es kategorisiert Menschen in ihre gesellschaftlich zugewiesenen Positionen. Es ist eine Art des Definierens einer sicheren und positiven Position in der Welt, die durch die Stigmatisierung der "anderen" funktioniert. In anderen Worten: Dies ist der Prozess des Entmenschlichen aller Menschen, die von den ausgewählt Privilegierten abweichen. [ohjeohje?]Dies ist der Prozess der Entmenschlichung aller, die nicht zu den Ausgewählten Privilegierten gehören. [?]

Der Marginalisierte Mensch™, mit dem du es zu tun hast, hat dieses "Othering" erlebt. Das bedeutet, dass sein_ihr Körper als öffentliches Gut verstanden wird und dass persönliche und komplexe Details aus ihrem_seinem Leben als Gratis-Informationen aufgefasst werden. Du musst geduldig nicken, während der Marginalisierte Mensch™ versucht, dir verständlich zu machen, auf was für komplizierte und subtile Arten und Weisen sich Othering auf ihr_sein Leben auswirkt. Bis sie_er an einen Punkt kommt, an dem er_sie sich besonders aufzureiben scheint. Dann sagst du: "Oh, aber das geht mir genauso / das kenne ich auch!"

Schwarze Menschen sind zum Beispiel oft entrüstet und irritiert von der Tatsache, dass Weiße denken, sie könnten einfach so ihr Haar anfassen. Dieser Eingriff in ihre Privatsphäre wird oft mit einem Kompliment begleitet: "Oh, Du hast so tolle Haare!". Die Erlaubnis dafür wird jedoch weder eingeholt noch abgewartet. Du musst dann ausrufen: "Das passiert doch jeder_m! Mein Kind hat so schönes weißblondes Haar, und die Leute wollen es immer anfassen!"

Ein anderes Beispiel sind Sexarbeiter_innen. Sie müssen oft höchst intime Fragen ertragen, die sich um alle Aspekte ihres Lebens drehen, um ihre sexuellen Gewohnheiten und den Umgang mit Kund_innen. Wenn sie darüber meckern, wie aufdringlich solche Fragen sind, musst du das mit deiner eigenen Arbeit vergleichen: "Oh, ich kenn das! Ich bin Anwalt/Anwältin, und die Leute wollen immer wissen, wie es im Gericht zugeht." "Ja, total! Ich bin Ärztin/Arzt, und die Leute fragen mich immer darüber aus, was für krasse Sachen ich so erlebe."

Bei einer Transperson, erwarten viele Leute, dass sie sämtliche Details über den Trastitionsprozess erfahren dürfen, inklusive der Details darüber "wie sie genau transformieren". Wenn die Transpersonen darüber sprechen, wie frustrierend das ist, kannst du mitfühlen und unbekümmert ausrufen: "Ja! Findest Du es nicht auch doof, dass Männer von dir erklärt haben wollen, wie Make-up und Hautpflege gehen?" [ich versteh den satz nicht so ganz, deshalb kann ich den nicht so gut übersetzen]

Wenn Du dich mit einer dicken Person unterhältst, die sich darüber beschwert, dass es keine schicken Klamotten in ihrer Größe gibt, kannst du sowas versuchen wie: "Die Modeindustrie ist total Scheiße! Die machen einfach keine Klamotten für reale Körper - Ich mein, nur weil ich Größe 34 hab, heißt das nicht, dass ich klein bin! Alle Jeans sind mir immer zu kurz!"

Eine der mächtigsten Taktiken ist ohne Zweifel die, männliche Beschneidung mit weiblicher Genitalverstümmelung zu vergleichen. Versuch, in jeder Diskussion über weibliche Genitalverstümmelung kurz einzuwerfen: "Aber es ist ok, kleine Jungs zu verstümmeln? Warum redet niemand darüber?" Weil: Das Entfernen eines winzigen Hautlappens ist natürlich absolut vergleichbar mit der massiven Verstümmelung, der viele junge Mädchen ausgesetzt sind.

Auf einer praktischen Ebene wird hier demonstriert, dass Du überhaupt nicht verstehst, was "Othering" im täglichen Leben bedeutet. Du ignorierst, dass Dein Leben [Deine Art, zu Leben?] in Privilegien eingehüllt ist und offenbarst, dass du es nicht hinbekommst, den Prozess der Objektifizierung und Marginalisierung zu begreifen, den diese Leute durchlaufen müssen. Wenn du Privilegiert® bist, sind deine "ähnlichen Erfahrungen" nicht gleichzusetzen mit den Erfahrungen von Marginalisierten Menschen™, weil deine Erfahrungen die Marginalisierung nicht widerspiegeln. Das zu "Vergessen" ist unsensibel und verharmlosend und wird sie bestimmt dazu bringen, mit den Zähnen zu knirschen.

Aber es ist genauso wichtig, dein Privileg zu bekräftigen. Privilegierte Personen® sind es gewöhnt, dass sich alles um sie dreht. Was sie nicht gewöhnt sind, ist, sich mal zurückzunehmen und zuzuhören, was "anders" gemachte Personen für Probleme haben. Privilegierte Personen® haben es gern, sich ständig im Zentrum der Aufmerksamkeit zu befinden. Das erinnert sie daran [vielleicht besser "bestätigt sie darin"?], dass sie wichtig sind. Wenn du das also tust, wirst du dich gut fühlen und eine grundlegende Aussage gegenüber dem Marginalisierten Menschen™ machen. [Ja, du kannst ihre Erfahrung wirklich klein und unbedeutend machen, in dem du alles so drehst, dass es immer nur um dich geht.]

Du steigerst dich rein!

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die entsprechende Marginalisierte Person™ mit Dir diskutiert, weil sie eine bewusste Entscheidung getroffen hat, über dieses Thema nun zu sprechen - obwohl es oft weh tut und das Herz brechen kann. Die "du bist zu aggressiv"-Bombe führt deswegen oft zu noch mehr Wut und Verletzung. Manchmal führt es zu einer noch größeren Betonung und Verzweiflung im Streit. Aber das macht nichts, weil Du nämlich genau das gegen sie benutzen kannst, indem du sie als überemotional bezeichnest. Vielleicht möchtest Du ja auch das Wort "hysterisch" benutzen. "Hysterisch" ist auch ein Wort, dass ganz stark mit negativer Bedeutung aufgeladen ist, also ist es besonders effektiv. Dieses Wort in Diskussionen mit Frauen zu benutzen ist besonders anzuraten, da die Meinungen und Gefühle von Frauen in der Geschichte oft als "Hysterie" abgetan wurden - aber es funktioniert eigentlich auch gegen jeden. Noch eine großartige Phrase gegenüber Frauen ist, sie zu fragen, ob sie PMS haben. Ja, es ist ein Oldie, aber auch ein Klassiker. Wenn Du mehr Vielfalt willst, einige der praktischen streitgewinnenden Taktiken beinhalten die Spekulation auf den neurotischen Status des Gegenübers: Frage sie, ob sie "neurotisch" sind - oder "schizo", zum Beispiel. Anzudeuten, dass Menschen psychische Probleme haben, ist sehr wirkungsvoll um ihre Anliegen abzuweisen. Und gleichzeitig ist es auch noch unsensibel gegenüber Menschen mit wirklichen Problemen bei ihrer psychischen Gesundheit! Eine ordentliche "intellektuelle" Diskussion beinhaltet schließlich immer Distanziertheit und Rationalität. Was ist "Rationalität"? Es ist eine Herangehensweise an emotionale Themen, abgetrennt von Empfindungen, die besonders wertvoll für Privilegierte Menschen™ [Personen R] sind, weil es sie die Ungleichverteilung von Macht zu ihren Gunsten beibehalten lässt. Schließlich ist es einfacher, "rational" zu bleiben, wenn sie keine Gefühle mit dem Thema wegen Gelebter Erfahrung (C) verbinden.

Du bist nur überempfindlich

Obwohl es "Du steigerst Dich rein!" sehr ähnlich ist, hat dies eine etwas andere Nuance. Du deutest an, dass die Marginalisierte Person™ nach einem Angriff sucht, den es nicht gibt. Wieder lehnst Du Deine eigene Verantwortung ab, und - das ist die absolute Crux an jedem Aushebeln - Du kannst es einfach nicht oft genug wiederholen und bekräftigen. Egal, was, nichts ist dein Fehler. Nichts, dass Du an verletzenden, beleidigenden, fanatischen oder diskriminierenden Aussagen gemacht hast, ist Schuld - weil Du das ganz harmlos gesagt hast! Schließlich hattest Du niemals einen Grund, deine tief verwurzelten Vorurteile in Frage zu stellen. Warum solltest du also ausgerechnet jetzt damit anfangen? Also willst Du, dass die Marginalisierte Person™ weiß, dass Du das so siehst und dass Du wirklich denkst, die Verantwortung liegt auf ihrer Seite. Wenn sie nicht so angestrengt nach dem Ärger suchen würde, wäre alles viel netter!

Du genießt es halt beleidigt zu werden

Eng mit dem oben genannten Punkt verwandt ist das ein weiteres entscheidendes Element erfolgreicher Entgleisung. Du musst wirklich sicher gehen, dass die Marginalisierte Person weiß, dass du ihre Themen für komplett trivial hältst. Das ist extrem unsensibel und verdeutlicht deinen Mangel an Bewusstsein und Empathie.

Indem du zeigst, dass du absolut keinen Plan davon hast, was ein bestimmtes Thema oder ein bestimmter Punkt innerhalb eures Gespräches und darüber hinaus für sie bedeutet kannst du schön zeigen wie sehr du dich wirklich in deinen Privilegien eingekuschelt hast. Stell dir mal vor, wie verrückt das eine Marginalisierte Person™ macht – es ist ein Privileg®, dass sie nicht teilen und wahrscheinlich niemals kennen werden. Zu erleben, wie jemand es so ungeniert in Anspruch nimmt und nutzt, um ihre Erfahrungen klein zu reden wird ihren Blutdruck mit Sicherheit in die Höhe treiben.

Und das beste ist: Du bist fies und verletzend genug ihnen geradeaus zu sagen, dass sie es genießen, mit Diskriminierung und Vorurteilen konfrontiert zu werden. So sehr, dass sie nach Gründen "suchen" verletzt und angegriffen zu werden! Wow. Das ist fast atemberaubend perfekt als Aushebelungstaktik, es lässt jegliche Klasse und Bescheidenheit vermissen und fällt direkt unter arrogante Boshaftigkeit. Allein schon die Vorstellung, dass irgendjemand es genießt, jeden Tag aufs neue verletzt und diskriminiert zu werden ist so grotesk, dass nur eine Privilegierte Person®, die das noch niemals erlebt hat und nicht weiß wie es sich anfühlt, darauf kommen kann.

Es ist eine Tatsache, dass viele Marginalisierte Menschen™ es tunlichst vermeiden mit solchen Debatten konfrontiert zu werden, weil es so eine schmerzhafte und unerträgliche Erfahrung ist. Diejenigen, denen Du unter diesen Umständen begegnest, haben sich wahrscheinlich bewusst dafür entschieden, auch wenn sie wissen, dass es schlecht für sie ausgehen wird. Dass du ihnen ins Gesicht spuckst für ihre Entscheidung und ihnen zu verstehen gibst, dass es für sie alles nur Spiel und Spaß ist, setzt noch eine besonders pikante Kränkung obendrauf.

Beleidigt werden nutzt Dir

Das hier folgt auf "Du genießt es halt, beleidigt zu werden" und hat einen besonders ekligen Geschmack, der Marginalisierte Personen™ mit Sicherheit vor Entsetzen zurückschrecken lässt. Der hier ist besonders für die Marginalisierten Personen™, die in Bereichen und Organisationen arbeiten, die ihre Dienstleistungen schwerpunktmäßig für die Marginalisierte Gruppe™ anbieten. Denk daran, dass in so einer Position arbeiten heißt, dass sie aktiv versuchen Veränderungen zugunsten der Marginalisierten Gruppe™ herbeizuführen. Das bedeutet, dass sie verpflichtet sind, sich mit Diskriminierung und Widerstand von Seiten der Privilegierten® auseinanderzusetzen, während sie Professionalität aufrechterhalten müssen und mit dem Grad an Widerstand gegenüber ihren Anstrengungen Unterdrückung zu eliminieren ernsthaft konfrontiert sind [Hä?] Das wäre extrem ermüdend und sogar deprimierend. Behalte all das im Hinterkopf, weil diese Taktik besonders fadenscheinig ist und du in der Lage sein willst, ihre aushebelnde Schmerzhaftigkeit in vollem Maße zu würdigen.

Gibt es nichts wichtigeres, womit du Dich beschäftigen kannst?

Wenn du anfängst, mit dem Rücken zur Wand zu stehen, ist es nicht verkehrt, damit zu kommen. So wie die besten Techniken hier, arbeitet diese auf unterschiedlichen Ebenen. Erst einmal sagt es der Marginalisierten Person™, dass du die ganze Debatte für trivial und jeder Überlegung unwert hältst - gleichzeitig andeutend, dass du ihre Ansichten und Gefühle vollständig missachtest. Zweitens weist du jedwede Verantwortung für Deinen Teil der Debatte und alle Deiner Aussagen von Dir, die diskriminierend oder beleidigend sein könnten. Schließlich stärkst du Dein Privileg™ indem du andeutest, dass es die Aufgabe der Privilegierten Menschen™ ist, die Agenda für die Marginalisierte Gruppe™ zu setzen. Wie können sie schließlich wissen, welche Probleme sie für sich selbst priorisieren sollen, sie sind viel zu unterlegen und dumm! Du, auf der anderen Seite, mit Deiner objektiven und rationalen Privilegierten™ Perspektive, weißt genau was wichtig ist - und das Wichtigste ist definitiv nicht, Dich mit Deiner Engstirnigkeit und Ignoranz zu konfrontieren!

Du nimmst die Dinge einfach zu persönlich

Ähnlich wie Du bist überempfindlich und hat doch seinen ganz eigenen Nutzen. Schau, wenn du sagst "du nimmst die Dinge zu persönlich" zeigst du deine Ignoranz gegenüber der Tatsache, dass diese Themen persönlich für sie SIND! Das ist unheimlich beleidigend und irgendeine_r kriegt es bestimmt in den falschen Hals. Dass du dich schon weigerst ihre Lebensrealität zu berücksichtigen, gibt ihnen einen ziemlich guten Eindruck darüber wie die Situation verkommen wird. Allerdings wird das natürliche menschliche Bedürfnisse nach Verständigung sie wahrscheinlich dazu bringen zu versuchen mit dir zu diskutieren. oder dir wenigstens einige gute Weiterbildungsgrundlagen empfehlen, die dir helfen sollen Erkenntnisse über ihre Erfahrungen zu gewinnen. Das kann dir wiederum dazu verhelfen noch einmal einzufordern, dass sie dich persönlich aufklären. Indem du abstreitest, dass diese für sie Unterhaltung persönlich ist, offenbarst du zudem deine eigene Distanziertheit: Du hast nichts zu verlieren, indem du dich an diesem Streit beteiligst, du machst es nur aus Spaß an der Freude. Dein Gegenüber wird sich dessen nur zu bewusst sein, das wird an ihren Emotionen nagen und sie somit wunderbar für die nächsten Schritte vorbereiten, auf die du sie mitnimmst.

Es ist doch nur das Internet

Oh ja, vergiss niemals dieses kleine Schmuckstück! Du weißt, das Internet ist nicht das "echte Leben" und deshalb kann auch nichts, was im Internet geschieht, jemals eine Wirkung auf echte Menschen haben. Nein, alles, was im Internet passiert ist, allein weil es im Internet passiert: "Ein Witz!"

Du bist zu ungebildet / Du bist zu intellektuell

Am Besten funktionieren diese beiden Schritte zusammen. Du könntest sie natürlich auch einzeln benutzen, aber nur in Kombination wirst du die Marginalisierte Person™ in so richtig tiefe Bestürzung und Wut versetzen. Egal was die Marginalisierte Person™ dir an den Kopf wirft, das Patentrezept ist eine gelungene Mischung aus Verachtung und Abweisung. Als Privilegierte Person® ist es wichtig Marginalisierte Menschen™ ständig anhand ihrer Klasse und deiner Erwartungen an sie in ihre Schranken zu verweisen.

Selbst wenn die Unterhaltung reale Lebensumstände und Situation von Menschen widerspiegelt, achte darauf, dass du sie zunächst in einem akademischen Rahmen verortest. Wenn die beteiligte Marginalisierte Person™ Umgangssprache benutzt oder zu sehr ihre Lebenserfahrung© betont. Stelle sofort klar, dass du es nicht als "ordentliche Diskussion" gelten lassen kannst, solange Theorie und Philosophie (inklusive Fremdwörter, die außerhalb akademischer Artikel nicht vorzufinden sind) keine entscheidende Rolle spielen. Wenn eine Unterhaltung unter Rahmenbedingungen stattfindet, die der Marginalisierten Person™ vielleicht nicht vertraut sind, ist das ein weitere Weg dein Privileg zu behaupten. In der Tat hat die akademische Welt wenig mit der Realität zu tun, aber so zu tun als ob ist ein sicherer Weg dein Gegenüber zu schwächen. Es ist außerdem eine gute Gelegenheit subtil die Intelligenz der Marginalisierten Person™ zu beleidigen, indem du nahelegst, sie sei einfach nicht gebildet oder nicht gebildet genug um wirklich an solchen Diskussionen teilhaben zu können.

Sollte die Marginalisierte Person™ allerdings plötzlich offenbaren, dass sie oder andere Marginalisierte Personen™, die dazugekommen sind, sich in der akademischen Welt gut auskennen, oder die ganze Diskussion auf akademischem Grund angefangen hat, kannst du schnell die andere Spur nehmen und ihnen vorwerfen sie wären zu abgehoben. Du weißt, Marginalisierte Personen™, die der Standardwahrnehmung von "intellektuell" entsprechen, halten sich für etwas besseres und verdienen demnach nichts außer Hohn und Spott. Du kannst dich darüber auslassen wie sie Menschen verprellen, über sie hinweg reden und sich so herablassend verhalten. Du solltest hier besonders auf deine Wortwahl achten um wirklich auszudrücken, wie sehr du ihre Bildung/Art verachtest. "Dreist" ist ein besonders provozierendes Wort für Farbige, speziell Afroamerikaner_innen, da sie regelmäßig als "dreist" bezeichnet wurden, wenn sie nicht auf ihrem Platz bleiben wollten [FIXME: Hier passendes Beispiel für Europa/Deutschland einfügen.]. "Eingebildet", "selbstherrlich" und "versnobt" sind auch ausgesprochen nützliche Worte. Das unterstellt, die Marginalisierte Person™ habe eine hochtrabende Meinung von sich, die völlig unverdient ist, da sie dazu lediglich in einer Weise kommuniziert, auf der du sowieso bestehen würdest, hätte sie es nicht von selbst getan. Wir alle haben unseren Platz im Leben und der bevorzugte Platz für Marginalisierte Personen™ ist unter deinem Schuh.

Entscheidend ist rüberzubringen, dass du ihre Intelligenz und Bildung - egal ob formell oder selbst erlangt - für ungenügend hältst und dass sie andere herabsetzen/ausgrenzen, wenn sie sie benutzen. Du möchtest, dass sie sich deswegen schämen oder sie wenigstens daran erinnern, dass Privilegierte Personen® der Ansicht sind, sie hätten kein Anrecht darauf.

Hier eine_n Freund_in mit einzubeziehen ist eine besonders gute Idee. Eine_r von euch kann die_den "Intellektuelle_n" mimen, der_die andere kann auf dasselbe verächtlich reagieren. Das ist besonders praktisch, wenn sich mehrere Marginalisierte Personen™ sich an der Unterhaltung beteiligen. Prügelt von allen Seiten auf sie ein und die Situation wird sich umgehend verschlechtern.

Außerdem klappt es super Grammatik- oder Rechtschreibfehler taktisch zu nutzen und Kommentare hinsichtlich ihrer Form statt ihres Inhalts zu kritisieren. Das lenkt weiter vom eigentlichen Thema ab. Du willst, dass sich Leute, die eine andere als die verwendete Sprache zur Muttersprache haben oder Leute mit weniger formaler Bildung sich ihrer Unzulänglichkeiten ständig bewusst sind und du willst, dass andere, für die es die Muttersprache ist und die eine formale Bildung haben, sich durch ihre Fehler getadelt fühlen (selbst wenn solche Fehler in einer hitzigen Debatte oder in Internet-Diskussionen fast jeder_m passieren und das überhaupt keine Rückschlüsse auf Fähigkeiten zulässt). Diese Taktik kann ALLE Herangehensweisen in dieser Hinsicht abdecken und verursacht garantiert Scham oder Minderwertigkeitsgefühle.

Du siehst das aus der falschen Perspektive

Dies ist eine besondere Taktik, aber das heißt nicht, dass sie nicht sehr frei und weit verbreitet angewendet werden kann. Wenn überhaupt, benutze sie so oft du kannst und überall.

Wie du siehst, wird mit dieser Technik die Intelligenz und Verständnisfähigkeit angegriffen, aber in einer sehr subtilen und hintergründigen Weise. Die Technik ist sehr nützlich in Diskussionen über Literatur und andere Medien oder über akademische Themen

Die Quintessenz der Technik ist: Es ist nichts Offensives in meinen Worten, du verstehst es nur einfach nicht [weil du zu dumm bist!].

Zum Beispiel - du möchtest deiner Meinung Nachdruck geben, dass der Kontext unwichtig ist [es gibt keine Parallelen zum Rassismus auf einem mythologischen Planeten, auf dem wunderschöne Elfen hässliche, tierische Orks als Sklaven halten - es nichts mit der Erdgeschichte zu tun!] oder dass alle anderen einfach falsche lesen [okay, du kannst es natürlich aus dieser Perspektive betrachten, aber das ist nicht die Perspektive aus der es gelesen werden sollte, deshalb ist deine Argumentation von vornherein unlogisch und mangelhaft.]

Nochmals [und das ist ein fundamentaler Aspekt des "Derailing"] zeigst du deinen Mangel an Verständnis für ihre Themen und erklärst ihnen gleichzeitig, dass sie Unrechtrecht haben, weil du [und alle Privilegierten Menschen®] es einfach besser wissen. Probiere es aus, warte ab und beobachte, was du zurück bekommst.

Burn, baby, burn!

Du argumentierst mit Meinungen statt Fakten

Wenn du dich wirklich als Privilegierte Person® hervortun möchtest, musst du lernen, Daten, Statistiken, Studien und empirische Belege mehr zu schätzen als alles andere, aber ganz besonders mehr als Lebenserfahrung©. Du kannst so tun, als ob du keine Ahnung hättest, dass die meisten Studien von Privilegierten Personen® durchgeführt wurden und deshalb Verzerrungseffekte in sich tragen und darauf bestehen, dass Marginalisierte Menschen™ Belege für ihre Behauptungen vorweisen.

Ihre gelebte Erfahrung© zählt nicht als Beleg, da sie subjektiv und deshalb wertlos ist. Das ist sehr wichtig, da es in zwei Richtungen funktioniert: 1] es kommuniziert der Marginalisierten Person™, dass ihre persönlichen Zeugnisse nicht geglaubt werden und keinen Wert haben, was sehr schmerzt; und 2] es untermauert wieder einmal dein Privileg. Wie du siehst, ist die Befähigung Studien durchzuführen, Daten zu sammeln und distanzierte "fakten-basierte" Berichte darüber zu schreiben an sich schon eine privilegierte Aktivität. Die Möglichkeit breiten Zugang zu diesem Material zu bekommen und es intensiv zu erforschen ist ebenfalls inhärent privilegiert. Privilegierte Personen® finden es leichter diese Wege einzuschlagen als Marginalisierte Menschen™ und so erinnerst du sie ein weiteres Mal daran, dass du dieses Privileg besitzt und verstärkst, dass die Welt als ganzes ein Analyse-System schätzt, dass sie ausschließt, und sich selbst mehr Wert beimisst als ihren tatsächlichen persönlich erlebten Erfahrungen. Der Prozess "Fakten" höher zu bewerten als "Meinungen" ist sehr stark im Interesse verwurzelt Privilegien zu bewahren. Durch diese Methode kann das fortgesetzte Leiden und "Othering" von Millionen von Menschen ignoriert werden, weil es durch "Meinung" [Gefühle] und nicht "Fakten" [Vernunft] gestützt wird. Das ist auch wichtig, weil es die Marginalisierte Person™ dazu aufruft etwas zu tun, was einfach unmöglich ist, und das ist, die Ganzheit der Erfahrungen ihrer Gruppe in ein endgültiges Beispiel zu gießen. Es ist wichtig, dass du diesen Präzedenzfall für die nächsten Schritte etablierst.

Deine Erfahrung ist nicht höchst subjektiv

Natürlich sind Strohmann-Argumente [<- zu Wikipedia [http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument] verlinken?] entscheidend, um eine Unterhaltung erfolgreich auszuhebeln. Es ist sehr wichtig, die Erfahrung der Marginalisierten Person™ zu jeder gegebenen Gelegenheit gering zu schätzen und abzutun. Abgesehen davon dass du einfach absolut verletzend und erniedrigend bist, zwingst du sie zudem in eine konstante Rechtfertigungshaltung. Wenn eine Marginalisierte Person™ dir einen persönlichen Beleg gibt musst du auf der Stelle daraus schließen, dass sie von fast allen ihrer Gruppe sprechen. Du musst jetzt schnell sein und ihr sagen, dass dies falsch ist und sie das lieber nicht tun sollte.

Du wirst herausfinden, dass es für Marginalisierte Menschen™ sehr wichtig ist zu betonen, dass sie nicht alle gleich sind. Das ist so, weil Privilegierte Personen® sie immer wieder zu einer großen, monolithischen Gruppe zusammengefasst haben, in der alle gleich aussehen, gleich handeln, gleich denken, gleich sprechen, sich gleich kleiden, gleiches essen, gleich fühlen -du verstehst. Und - natürlich - sind alle diese monolithischen [?] Verhaltensweisen "anders" als die der Privilegierten®. "Othering" ist ein Prozess der es Privilegierten Personen® erlaubt, die Marginalisierten™ als weniger menschlich zu betrachten und dabei diskriminierende und stigmatisierende Verhaltensweisen gegen sie zu rechtfertigen/ legitimieren.

Mit dieser Sorge kannst du spielen, indem du ihnen das Gefühl gibst dass du denkst dass sie ihre eigene Gruppe gerade homogenisieren. Außerdem funktioniert es gut, wenn du ihnen suggerierst, dass ihre Erfahrung wertlos ist, weil sie nicht mit den Erfahrungen aller anderen gleichzusetzen ist - vor allem jene, für die du dich entschieden hast sie zu bevorzugen. Also die Erfahrungen, die in deinem eigenen Kopf deine Vorurteile stützen. Das ist extrem [herabsetzend?] und beleidigend, da Du im Prinzip ihre Realität bezweifelst/leugnest?

Persönliche Erfahrungen sind wichtig für Menschen und so ist es wahrscheinlich dass sie, während sie mehr und mehr verletzt und wütend werden, kontinuierlich versuchen werden sich zu verteidigen und Belege für ihr Gesagtes zu formulieren, um auf dein peinlich genaues Bohren zu reagieren, während du dich in deiner Befriedigung darüber aalen kannst, zu wissen, dass du sie bedrängt und ihnen Schmerz zugefügt hast.

Du bist auf dem besten Weg zum Sieg!

Wenn du nicht beweisen kannst, dass deine Erfahrungen weit verbreitet sind, glaube ich dir nicht.

Du hast sie erfolgreich in der Falle! Wir haben bereits festgelegt, dass Erfahrung kein Monolith ist und dass Menschen, nur weil sie der selben Marginalisierten Gruppe™ angehören, nicht alle die gleichen Gedanken, Gefühle und Erfahrungen teilen.

Ich glaube nicht, dass du so marginalisiert bist, wie du behauptest

Diese Taktik hängt mit "Deine Erfahrung lässt sich nicht verallgemeinern" ["Deine Erfahrung ist nicht verallgemeinerbar" oder "Deine Erfahrung ist nicht repräsentativ für alle"?] zusammen, ist jedoch viel schmerzhafter und deshalb die effektivere Waffe.

Wenn der Marginalisierte Mensch™ im Gespräch Aufwind bekommt und anfängt, andere von seiner Position zu überzeugen oder gar ein paar Privilegierte Personen® dazu bringt, sich zu entschuldigen oder ihre "Fehler" einzugestehen, ist es Zeit, diese Bombe platzen zu lassen: Stell seinen marginalisierten™ Status in Frage.

Sie erlaubt es dir, einmal mehr die Erfahrungen der betreffenden Person klein zu machen, indem Du ihr nicht glaubst. Gleichzeitig verstärkst Du damit das "anders" machen der Person, welches wir oben schon mal besprochen hatten. Wenn du dich in einer Situation mit in einer Person befindest, die aus einem nicht-deutschsprachigen Land kommt, aber fließend Deutsch spricht und schreibt [insbesondere, wenn sie es so gut kann, dass du die Person zuerst für eine_e Muttersprachler_in gehalten hast], musst du darauf bestehen, dass das nur bedeuten kann, dass diese Person eine ungewöhnlich gute Bildung genossen hat [wahrscheinlich in einem deutschsprachigen Land], die ihren Landsleuten nicht zugänglich ist. Was bedeutet, dass die Person schlicht nicht qualifiziert ist, über das Leben in ihrer Heimat zu sprechen - sie ist zu Privilegiert®, um das Leben dort wirklich nachvollziehen zu können

Oder, wenn du dich mit einer behinderten Person unterhältst, musst du höhnisch behaupten, dass sie ja wohl nicht "so" behindert sein könne wie die anderen Behinderten, weil sie ja noch in der Lage sei, mit dir zu kommunizieren. Oder, weißt du, du kannst dir sowas wenigstens denken. Es ist auch toll, diese Keule bei einer_m Sexarbeiter_in zu benutzen, wenn sie_er erzählt, dass Sexarbeit eine positive und das Selbstbewusstsein stärkende Entscheidung sein kann beziehungsweise nicht die Arbeit an sich das Problem sei, sondern die Stigmatisierung dieser Arbeit. Dann musst du unbedingt sagen, dass diese Person offensichtlich ein_e sehr Priveligierte_r® Sexarbeiter_in ist, weil "echte" Sexarbeiter_innen immer die Degradierten sind, ihren Job hassen und dazu gezwungen werden.

Wichtig ist, eine Art falsche Marginalisierungs-Hierarchie zu erstellen, in der die Erfahrungen der Person, mit der du gerade sprichst nicht mal im entferntesten mit den Stigmata und den Diskriminierungen sämtlicher anderer Mitglieder dieser Gruppe auf eine Stufe gestellt werden kann. Auf diese Art und Weise kannst du sie dazu zwingen, erstmal nachweisen zu müssen, womit die schon alles konfrontiert wurde, was du dann einfach missachten oder gar als weiteren "Beweis" nutzen kannst, dass sie eigentlich ein wirklich Privilegiertes® Beispiel ist und kein Recht hat, überhaupt darüber zu reden.

Behandelt ihr euch gegenseitig nicht schlechter?

Das hier ist großartig - es ist der Aushebeln für Anfänger_innen KO-Schlag unter die Gürtellinie! Indem du das benutzt, lenkst du einerseits vom Thema ab und bestätigst gleichzeitig die Art Bigotterie, an die du wirklich und wahrhaftig glaubst [als ob sie das nicht schon längst wüssten!]. Zusätzlich zeigt es das ganze Ausmaß deines Privilegs® auf - du bist so realitätsfern , dass du unfähig bist wahrzunehmen wie Marginalisierung, Objektivierung und soziale Ächtung zu internen Problemen beigetragen haben könnten, während die Marginalisierte Gruppe™ darum kämpft in einer Welt zurechtzukommen, die sie wie Eigentum oder Abweichler behandelt. Wenn die Marginalisierte Person™ darüber redet, welche Art von Diskriminierung sie von Privilegierten Personen® erfährt und du dich langsam etwas unwohl fühlst, ist das ein guter Zeitpunkt Statistiken z.B. über Gewalt unter Schwarzen aufzutischen, Polizeibrutalität abzutun oder vielleicht darüber zu reden, dass Frauen alle total böse und zickig sind und gegenseitig ihre Körper kritisieren um damit durchblicken zu lassen, dass sozialer Druck bezüglich Gewicht und Körperbild unbedeutend ist. Du könntest sogar über schwule Männer, deren wilde, ungeschützte Sexorgien und darüber herziehen, dass sie allein für die Ausbreitung von AIDS verantwortlich sind, um damit gay bashing [deutsch?] und Homophobie kleinzureden [denn wenn ein guter Heteromann Angst haben muss sich von einem vorbeilaufenden schwulen Mann AIDS zu holen, dann ist es vollkommen angemessen ihn mit einem Feuerlöscher krankenhausreif zu prügeln!]. Aber am besten von alledem ist, dass es suggeriert sie wären voll und ganz verantwortlich für all die Prüfungen und den Kummer, dem sie sich gegenüber sehen - es ist keine diskriminierende Gesellschaft, niemals, auf keinen Fall! Schuld ist ihre Unfähigkeit sich gegenseitig respektvoll zu behandeln. Weil sie nunmal, du weißt schon, keine richtigen Menschen sind [zu krass?]. Nur die niedrigsten und verkommensten Wesen könnten sich ihrer eigenen Art gegenüber so niederträchtig verhalten! Richtig? Wenn die Marginalisierte Person™ nach und nach bemerkt, dass das deine Ansicht ist, wird sie von ihrem Entsetzen überwältigt werden und mit ein bisschen Glück den Faden in ihrem Argument verlieren - oder vielleicht völlig gelähmt sein, was dir die Gelegenheit bietet dich süffisant zurückzulehnen und einen weiteren Punkt auf deinem Konto zu verbuchen.

Aber wenn es in Ordnung ist, dass Marginalisierte diese Worte benutzen, warum darf ich das nicht?

Als Privilegierte Person® ist es natürlich, dass es dich frustriert und du dich ausgeschlossen fühlst und von der jüngsten Welle von Marginalisierten Menschen, die sich historisch negativ besetzte Begriffe als Selbstbezeichnung aneignen. Damit sorgen diese Marginalisierten menschen nicht nur dafür, dass es "politisch inkorrekt" gilt wenn Privilegierte Personen diese Begriffe verwenden – und dabei sogar so weit gehen sie gesetzlich als "Hassverbrechen" zu definieren! Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter und benutzen diese Begriffe ganz dreist unter sich! Das ist verwunderlich und ärgerlich für Privilegierte Personen®, die damit nur außen stehen können, sehnsüchtig nach innen blickend, hoffend, dass früher alles einfacher war, als es noch für jede_n total okay war Frauen Huren, Türk_innen "Kanacken", Trans* Personen Transen, schwule Männer Schwuchteln zu nennen und Schwarze Menschen mit dem N-Wort zu bezeichnen. Wer denken denn diese Marginalisierten Menschen™ wer sie sind, dass sie über die Sprache bestimmen können, mit der sie traditionell unterdrückt wurden? Das ist wirklich nicht fair! Verliere den Mut nicht, denn es gibt immer einen Weg aus dieser Nummer – wo es ein Privileg gibt, gibt es immer einen Weg! Zuerst musst du totale Ahnungslosigkeit über die Sache mit der Aneignung vortäuschen und so tun als würdest du davon ausgehen, dass in wir uns diesen post-race/sexuellen/gender/etc. Zeiten alle weiterentwickelt hätten und "Wörter nichts mehr bedeuten" und es total okay für alle ist beleidigende Bemerkungen von sich zu geben und sie dann ... tja: benutzen.

Wenn eine Marginalisierte Person™ dich zurechtweist, reagiere empört. Drücke Verwirrung aus. Verlange nach einer Erklärung. Sag, dass du es nicht verstehst – wenn ihr diese Begriffe benutzt um über euch zu sprechen, warum darf ich das denn nicht? Siehst du, du unterstellst, dass sie scheinheilig sind. Dass sie einfach akzeptieren müssen, eine Doppelmoral zu etablieren, wenn sie beleidigende und unterdrückende Sprache untereinander benutzten und Privilegierte aber davon abhalten wollen. Was dir das zu ignorieren ermöglicht, ist die Realität der Machtdynamiken, die hier im Spiel sind. Sich Sprache wieder anzueignen ist ein Mittel, durch das Marginalisierte Menschen etwas von der Macht zurückgewinnen, die ihnen traditionell verwehrt wird, indem sie die Kontrolle über die Wörter übernehmen, die benutzt werden um sie zu erniedrigen und diskriminieren. Wenn diese Begriffe von Privilegierten Menschen kommen steht dahinter eine lange und sehr ernste, negative Geschichte die von den Wörtern selbst nicht getrennt werden kann. Wenn also eine Privilegierte Person diese Begriffe verwendet, lässt sie die Geschichte und Psychologie hinter den Worten fortbestehen. Sie übt eine unterdrückende Macht aus, die Teil dieser Begriffe geworden ist – eine Macht die Marginalisierte Menschen zu unterlaufen und demontieren suchen wenn sie sie benutzen.

Tu nicht so, als würdest du das verstehen. Behaupte einfach immer weiter, dass das scheinheilig und unfair ist. Es ignoriert auch die Tatsache, dass die Diskurse rund um beleidigende Sprache innerhalb marginalisierter Gruppen nicht so einfach sind und dass es viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt. Marginalisierte Menschen wie einen Schwarm zu behandeln ist immer eine super Strategie um sie weiterhin unterschwellig zu beleidigen, denn weil es bei der ganzen Sache ja nur darum geht so viele Kerben an Deinem Gürtel zu sammeln wie nur möglich willst du natürlich sichergehen, dass du ihnen so viele Tritte unter die Gürtellinie verpasst wie möglich.

Aber du bist anders als die anderen

Aber es stimmt doch!

Verharmlose einfach die Argumente deines Gegenübers, indem du darauf aufmerksam machst, dass, egal welche beleidigende/bornierte/ignorante/stereotype Sache du in Bezug auf eine Marginalisierte Person™ gesagt oder getan hast, "es aber doch stimmt!". Diese Antwort ist ein sehr effektives Universalrezept, da jedes Argument in eine niemals endende Schlaufe katapultiert wird. Du musst weder auf einen der Punkte eingehen, welche die Marginalisierte Person™ anspricht, noch deine Beleidigung zugeben und dich entschuldigen – du kannst jegliche Verantwortung abstreiten, indem du auf jedwede Gegenbehauptung oder versuchte Korrektur und Begründung wieder und wieder entgegnest: "Aber es stimmt doch!" Du kannst sogar so weit gehen, offenkundig von der Marginalisierten Person™ entnervt zu sein, da sie die 'Wahrheit' der Situation leugnet, und Vergesslichkeit vorspielen, wieso irgendwas von dem, was du gesagt hast, verletzend sein könnte, wenn "es doch stimmt!".

Tja, ich kenne aber eine andere Person aus Deiner Gruppe, die mir Recht gibt!

Den hier kannst du wunderbar hervorholen, falls du dich irgendwie in die Ecke gedrängt fühlst. Wenn die Aussagen der Marginalisierten Person™ Sinn ergeben und du langsam das unangenehme Gefühl spürst, dass du irgendwo falsch liegen könntest, zaubere einfach deine_n Freund_in aus dem Hut – deine_n schwarze_n Freund_in oder deine_n transsexuelle_n Freund_in, deine_n geistig behinderte_n Freund_in oder deine_n als Sexarbeiter_in arbeitende_n Freund_in – und mache deutlich klar, dass sie deine Meinung zu diesen Themen zu 100% unterstützen. Natürlich musst du so tun, als wären dir verinnerlichte Stigmata ebenso wenig bewusst wie die Tatsache, dass deine Freunde möglicherweise unter der von Privilegierten® ausgeübter Diskriminierung leiden. Und es ist, wie oben bereits eingeführt, zwingend erforderlich, dass du die Vielfältigkeit an Erfahrungen unberücksichtigt lässt und dabei so wirkst, als würdest du sie unterstützen. Schließlich ist dein_e Freund_in ja der Beweis, dass es innerhalb der Marginalisierten Gruppen™ unterschiedliche Meinungen gibt, aber da sie dir ja zustimmen, bedeutet dass, dass du auf keinerlei Weise alternativen Vorstellungen Glauben schenken musst, schon gar nicht von besagter Marginalisierter Person™. Außerdem gibt dir das diesen praktischen progressiven Anstrich – all ihre Anschuldigungen bezüglich Rassismus/Sexismus/Ableism/Sowashalt sind ja wohl völlig gegenstandslos, denn du hast Freund_innen, die diese Gruppe repräsentieren; das zeigt, wie aufgeschlossen und unglaublich cool du wirklich bist!

Weißt du, was das beste daran ist? Diese Freund_innen müssen ja nicht mal existieren!

Genau, diese_r Freund_in braucht nicht mehr zu sein als ein Produkt deiner Fantasie, heraufbeschworen, um dich in deiner Stunde der Not mit stellvertretender Unterstützung zu versorgen! Wie soll die Marginalisierte Person™ das überhaupt überprüfen? Sie kann misstrauisch sein, aber das ist ja wohl kein Beweis. Du liegst im Spiel jetzt definitiv vorn!

Ich stelle ja nur die Argumente einiger Leute dar. Ich habe nicht gesagt, dass ich das so sehe.

Ich sagte MANCHE Marginalisierten tun das, nicht ALLE

Es ist eine Verschwörung!

"Komm schon", sagst du, "wir tun alle unser bestes eine vernünftige, unparteiische Debatte zu führen. Nur du machst nicht mit. Du versuchst daraus einen Kampf zu machen. Du machst es für alle anderen kaputt!" Mit anderen Worten: Wenn du einfach alles genau so tun und sagen würdest, wie wir Privilegierte Personen® es von dir verlangen, wäre das Leben so viel einfacher. Für mich. Für dich? Naja, wie kommst du darauf, dass mich das interessiert? Diese Taktik kombiniert subtil einige der oben genannten Punkte: Du nimmst die Dinge zu persönlich, Du argumentierst mit Meinungen und nicht mit Fakten und Du hast das falsche Bewusstsein und sorgt dafür, dass die Marginalisierte Person™ sich von allen Seiten bedrängt fühlt. Es ist großartig sich gegen jemanden zu verbünden, speziell gegen Leute, die dieses "Othering" jeden Tag erleben. Es verstärkt ihr Gefühl von Isolation, was sie bestürzen und verwirren wird und damit ihren Standpunkt schwächt. Wenn du das alles noch im passenden herablassenden Ton vermittelst, wirst du sie wirklich aus dem Gleichgewicht bringen...

Du hast die Beherrschung verloren, also muss ich dir nicht mehr zuhören

Mit deiner Wut schadest du "der Sache"

Nun sind deren Gefühle vermutlich zutiefst verletzt und sie sind sehr wütend. Vergiss nicht, dass sie diese Art von Diskriminierung an jedem einzelnen Tag auf subtile Weise erleben und darum emotional damit umgehen und reizbar sind. Du kannst diese Schwäche zu deinem Vorteil nutzen und als Sieger hervorgehen! Schließlich weiß jede_r, dass Marginalisierte™ die Verpflichtung haben, sich im Angesicht von ärgerlichen Beschwernissen ruhig und erhaben zu verhalten. Wenn dein Opfer aggressiv wird hast du gewonnen! Warum? Nun, das ist einfach – entscheide einfach, dass es für seine ganze Gruppe repräsentativ ist! Du könntest zum Beispiel etwas sagen wie "Du merkst schon, dass du alle X schlecht aussehen lässt? der "Na herzlichen Glückwunsch, jetzt hast du das Vorurteil bestätigt, dass X wütend, irrational und übersensibel sind!" Vielleicht kannst du sogar sagen "tja, ich wollte gerade sagen, dass ich dir zuhöre, aber jetzt wirst du beleidigend, das muss ich mir nicht anhören!" Kümmere Dich nicht um Kleinigkeiten wie deren Gefühle. Meine Güte, die sind erwachsen, oder? Es zählt allein, Deine Diskriminierung als absolut fair zu verteidigen und zu verhindern, dass Deine vorurteilsbehafteten Standpunkte in Zweifel gezogen werden. Du könntest auch diese kleine Bombe platzen lassen: "Du schadest nur Deinen Überzeugungen wenn du zornig bist, Verständnis kann nur aufkommen, wenn alle Seiten geduldig sind und sich respektieren So kommst du nicht nur als blasiertes, selbstgerechtes Arschloch rüber [--- ? ---], du kannst ihnen auch die Schuld an ihrer Wut in die Schuhe schieben, als sei es [?unverdient?]. Jeder gewinnt! Naja, außer ihnen natürlich.

Du bist genauso schlimm wie die [die du bekämpfst].

Definitiv eine der letzten Taktiken, die Du anwenden kannst, wenn Du der Ansicht bist, dass die marginalisierte Person™ einfach unnachgiebig ist und Dir die Optionen ausgehen. Das hier ist ein direkter Angriff. Bis dahin hat man dir wahrscheinlich deine ganzen Vorurteile auseinandergenommen und sowohl deine Einstellungen als auch das privilegierte System in dem du dich befindest, heftig kritisiert. Du nimmst das wahrscheinlich sehr persönlich, weil es die Fundament deiner Überzeugungen zum Erschüttern bringt und dich mit Aspekten deinen eigenen Verhaltens und deiner Natur konfrontiert, die du lieber außen vor lassen würdest. An dem Punkt sagst du zu ihnen: Ihr seid genauso schlimm wie die Leute, die euch unterdrücken! Weil sie wütend sind über das, was mit ihnen gemacht wird und weil sie aggressiv sind und darauf beharren, dass sich etwas verändert, kannst du dieses Verhalten ins Visier nehmen [denk daran, dass es sich für Marginalisierte nicht schickt – sie sollen zu jeder Zeit ein demütiges und schwer geprüftes Beispiel sein], in dem du behauptest, dass es sie auf eine Eben mit den Leuten und dem System stellt, dass sie in jeder Sekunde jedes Tages ihres Lebens stigmatisiert und ächtet. So wird auch nahegelegt, dass es total unvernünftig und unverhältnismäßig ist, auf Diskriminierung zu reagieren [sie sollten die Schläge einfach hinnehmen!] und dass ? Das ist wichtig, wenn du wirklich zeigen willst, was für ein Drecksack du bist. Also pass auf, dass du es genau im richtigen Moment raushaust. Korrekt benutzt ein richtiger Volltreffer!

Überraschung! Ich habe die ganze Zeit nur Advocatus Diaboli gespielt!

Kann passieren: Irgendwann kommst du an den Punkt wo dich, obwohl du die ganze Zeit diese ganzen Taktiken wie ein Profi benutzt hast, plötzlich der unangenehme Gedanke befällt, dass an dem, was die MarginalisiertenPersonen™ sagen, äh, was dran ist. Das fühlt sich für keine Privilegierte Person ® gut an. Es ist erstmal ziemlich unangenehm, dieses Gefühl, dass du möglicherweise mit etwas falsch liegst. Aber noch schlimmer: Es könnte bedeuten, dass du es zugeben musst. Aber keine Angst, es ist noch nicht alles verloren! Du kannst dich immer noch rausmogeln! Sag einfach: "Es war alles nur ein soziales Experiment!" Dann ist es nämlich ok, verstehst du? Für die Marginalisierten Personen™ heißt das nicht nur, dass du nicht der_die dumme, widerliche Fanatiker_in bist, von dem_der dir gerade klar wird, dass du sie bist. Du kommunizierst auch erfolgreich, dass du so instinktlos, so arrogant und so ein Idiot bist, dass du dir sehr echte und ernste Themen, die deren Leben betreffen, vornimmst und als theoretische Diskussion für deine eigene abgehobene Unterhaltung behandelst! Auf diese Art rettest du deinen Arsch während du dein Privileg bestätigst!

Glückwunsch – du hast gewonnen!

Plain copy from http://www.derailingfordummies.com/ (as allowed by http://www.derailingfordummies.com/introduction.html )


I'm not the author.

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You know how it is. You’re enjoying yourself, kicking back and relaxing at the pub or maybe at the library; or maybe you’re in class or just casually surfing the internet, indulging in a little conversation. The topic of the conversation is about a pertinent contemporary issue, probably something to do with a group of people who fall outside your realm of experience and identity. They’re also probably fairly heavily discriminated against - or so they claim.
The thing is, you’re having a good time, sharing your knowledge about these people and their issues. This knowledge is incontrovertible - it’s been backed up in media representation, books, research and lots and lots of historical events, also your own unassailable sense of being right.

Yet all of a sudden something happens to put a dampener on your sharing of your enviable intellect and incomparable capacity to fully perceive and understand All Things. It’s someone who belongs to the group of people you’re discussing and they’re Not Very Happy with you. Apparently, they claim, you’ve got it all wrong and they’re offended about that. They might be a person of colour, or a queer person. Maybe they’re a woman, or a person with disability. They could even be a trans person or a sex worker. The point is they’re trying to tell you they know better than you about their issues and you know that’s just plain wrong. How could you be wrong?

Don’t worry though! There IS something you can do to nip this potentially awkward and embarrassing situation in the bud. By simply derailing the conversation, dismissing their opinion as false and ridiculing their experience you can be sure that they continue to be marginalised and unheard and you can continue to look like the expert you know you really are, deep down inside!

CONGRATULATIONS, YOU HAVE PRIVILEGE!

Just follow this step-by-step guide to Conversing with Marginalised People™ and in no time at all you will have a fool-proof method of derailing every challenging conversation you may get into, thus reaping the full benefits of every privilege that you have.

The best part is, you don't even have to be a white, heterosexual, cisgendered, cissexual, upper-class male to enjoy the full benefits of derailing conversation! Nope, you can utilise the lesser-recognised tactic of Horizontal Hostility to make sure that, despite being a member of a Marginalised Group™ yourself, you can exercise a privilege another Marginalised Group™ doesn't have in order not to heed their experience!

Read on, and learn, and remember… you don’t have to use these in any particular order! In fact, mixing them up can really keep those Marginalised People™ on their toes! After all, they are pretty much used to hearing this stuff, so you don’t want to get too predictable or they’ll get lazy!

If You Won't Educate Me How Can I Learn If You Cared About These Matters You'd Be Willing To Educate Me You're Being Hostile But That Happens To Me Too! You're Being Overemotional You're Just Oversensitive You Just Enjoy Being Offended Being Offended Is Great For You Don't You Have More Important Issues To Think About You're Taking Things Too Personally It's Only The Internet! You’re Not Being Intellectual Enough/You’re Being Overly Intellectual You're Interrogating From The Wrong Perspective You're Arguing With Opinions Not Fact Your Experience Is Not Representative Of Everyone Unless You Can Prove Your Experience Is Widespread I Won't Believe It I Don't Think You're As Marginalised As You Claim Aren't You Treating Each Other Worse Anyway But If It's Okay For Marginalised People To Use Those Words, Why Can't I? But You're Different To The Others But It's True! - NEW! Well I Know Another Person From Your Group Who Disagrees! I'm Just Saying What Other People Believe. I Never Said I Agree I Said SOME Marginalised People Do That, Not ALL "It's A Conspiracy!" - NEW You Have An Agenda - NEW A In B Situation Is Not Equivalent To X In Y Situation Anything You Can Do - NEW! But I'm Not Like That - Stop Stereotyping! - NEW! You're Just Suffering Privilege Envy - NEW! Who Wins Gold in the Oppression Olympics? You Have A False Consciousness You're Not Being A Team Player You've Lost Your Temper So I Don't Have To Listen To You Anymore You Are Damaging Your Cause By Being Angry You're As Bad As They Are Surprise! I Was Playing “Devil’s Advocate” All Along!

If You Won't Educate Me How Can I Learn Whilst seemingly simple on the surface, there is some intertwining subtext embedded within this one. First of all, you’re placing responsibility for your education back onto the Marginalised Person™. As they are obviously engaged with these issues, and care about them, they are hopeful that Privileged People® may one day start listening and taking onboard what they have to say. By placing responsibility to educate in their hands, you tug at this yearning. You may even successfully make many question themselves and their selfish expectations that you utilise the hundreds upon hundreds of resources on the subject available to you as a Privileged Person®! After all, anyone who expects you to be able to research a topic by yourself also clearly expects you to be far more of a functioning adult than you're acting!
By insisting you can only learn if they right then and there sacrifice further hours of time going over the same ground they have so often in the past, you may also make them give up and go away altogether, enabling you to win by default.

But further, you give the impression that you really want to learn, but they’re holding you back! That’s right, using this tactic you can suggest that full understanding is what you crave - you want to be a better, more connected and compassionate person - but it’s not your fault! Nobody ever gave you the education! And now that someone is here who is so obviously qualified, they’re denying you your Privilege® given right to have everything you want handed to you on a platter!

Which brings us to another key component of this argument - it is very important, in conversations with Marginalised People™, to constantly remind them that you are, indeed, Privileged®. By demonstrating your belief that Marginalised People™ should immediately gratify your every whim, you remind them of their place in society. After all, they’re not there to live lives free of discrimination and in happy, independent and fulfilling ways! Please! Marginalised People™ exist for your curiosity and to make you generally feel better about your place in society and don’t let them forget it!

Point one to you!

If You Cared About These Matters You'd Be Willing To Educate Me This is the natural follow-up to the above argument, although it can also be used independently. You see, often in these discussions a Marginalised Person™ will tell you it’s not their responsibility to educate you. This is because Marginalised People™ believe that they have other priorities in life, like working and studying and being with their families for example.

Clearly, they are labouring under a misperception - as a Privileged Person® you have far more right to their time than they do, and besides, don’t they want to make the world a better place? Isn’t that why they alerted you to the fact you were being offensive in the first place? Well, now clearly your education is their responsibility! By placing this burden of responsibility onto them you remind them of just how daunting a task that is and how their lives are constantly being monopolised by the Privileged®, even in something that should be empowering to them, like deconstructing discrimination.

You trivialise their lives, needs, interests and obligations by suggesting they should be spending all of their time and energy in engaging with clueless Privileged People®, putting in hours and hours of effort in repeating the exact same thing they’ve already said three thousand times to three thousand other Privileged People® in their past.

And furthermore, you remind them that, if they really cared about their own issues, they’d willingly take that task on! Surely it’s a small price to pay to change people‘s minds?

Well, you want them to think that, but of course it isn’t. After all, most of the conversations they have with Privileged People® often feel to them like beating their heads repeatedly against a brick wall embedded with rusty spikes.

Which is entirely the point. Keep them worn out and exhausted and maybe they’ll just go away.

You're Being Hostile This is a great one to pop out if it seems like they’re going to push the matter. After all, nobody wants to be “hostile”, do they? In a culture rigidly defined by social protocol, invariably designed to favour the privileged, people are very concerned about “getting along with others“. Especially Marginalised People™! Know why? Well, since they’re marginalised, they experience a variety of discriminations, usually in many aspects of their daily lives. It is not at all unusual, therefore, for Marginalised People™ to have to be accustomed to being very, very cautious about the way they engage with the Privileged®. This is because discrimination may mean they routinely encounter violence, silencing, oppression or just good old-fashioned outright ridicule and diminishment. That can make life stressful and exhausting, so many Marginalised People™ develop complex strategies to avoid hostile engagements with Privileged People® .

Further to this, Marginalised People™ are forced into a certain sort of social behaviour by Privileged People® - “appropriate” behaviour. After all, there are different rules for them than there are for the Privileged®. This training in “appropriate” behaviour usually begins when they are very young, so it is well-ingrained.

By accusing them of hostility, you will successfully enliven their sense of caution and anxiety around this matter. You may also provoke a feeling of guilt that they are not “behaving” the way they have been trained to.

But even better - by accusing them of hostility, you pass the blame back to them, rather than consider what you might have said that was so offensive and hurtful it caused the “hostility”!

This will definitely work in your favour, because it will further insult and enrage them. You are making progress…

But That Happens To Me Too! In attempting to communicate with you, the Marginalised Person™ may bring up examples of the sorts of daily manifestations of discrimination they face. Many of these examples seem trivial to Privileged People® but clearly reflect the way the Marginalised Person™ has been “othered” by society. “Othering” is a system of social markers that defines “Us” and “them”, neatly and conveniently categorising people into their appropriate places within society. It’s a way of defining a secured and positive position in the world by stigmatising “others”. In other words, it’s the process of dehumanising anyone different to the Chosen Privileged. The Marginalised Person™ you’re dealing with has been subjected to this “othering”.

This means that their body is viewed as public property and the personal, intricate details of their lives and being are perceived as free information.

You must nod patiently as the Marginalised Person™ tries to gain your understanding of the many complicated and subtle ways this othering impacts their lives until they come across a point that seems particularly grating for them. Then you must say “oh, but I experience that too!”

For example, people of African descent often express outrage and irritation at the fact many white people believe they can freely touch their hair. This invasion of their personal space is dressed up as flattery - “oh, what beautiful hair you have!” and permission is not sought or granted before the action is taken. “That happens to everyone!” you must exclaim. “My child has beautiful white-blonde hair and people are always touching it!”

Sex workers, as another example, often endure highly intimate questions regarding all aspects of their lives, sexual habits and client interactions. When they gripe about how invasive this is, you must equate it to your own work: “Oh, I know, I’m a lawyer and people always want to know what goes on in court!” “Totally, I’m a doctor and people are always asking about gross conditions I see!”

With a trans person, many people expect all the details of the transition process should be made available to them, including details of how they “transform“. When they talk about how frustrating this is, you must commiserate: “Yeah, don’t you hate the way men always want you to explain the mysteries of make-up and skin care!” you should blithely exclaim.

If you are speaking to a fat person who is complaining about the lack of fashion-forward and beautiful clothing made in their size, try something like: “The fashion industry sucks! They just do not make clothes for real bodies - I mean, just because I am a size four doesn’t mean I’m short! Jeans are always too short on me!”

Without a doubt, one of the most powerful tactics to use here is comparing male circumcision to female genital mutilation. In any discussion around FGM, make sure you quickly leap in and say: "But why is it ok for little boys to be mutilated? Why isn't anyone talking about that?" Because the removal of a tiny flap of skin is entirely comparable to the crippling mutilation many young girls are subjected to.

What this demonstrates is your total lack of understanding of what “othering” means in a practical sense. You’re ignoring the way your life is otherwise entirely immersed in a state of absolute privilege and revealing the fact you fail to comprehend the process of objectification and marginalising they go through all the time. When you are Privileged®, “similar” experiences simply do not happen on an equal footing because they do not otherwise reflect marginalisation. This obliviousness is highly insensitive and trivialising and will definitely cause them to grind their teeth!

But it’s also an important step in affirming your privilege: Privileged People® are accustomed, after all, to it being “all about them”. Not used to simply sitting back and listening to othered people‘s issues, Privileged People® like to be the centre of attention at all times. It reminds them that they are important. By doing this, you will feel good about yourself and send a crucial message to the Marginalised Person™ (yes you really can diminish their experience by making it all about you, all the time!).

You're Being Overemotional It is very likely that the whole reason the Marginalised Person™ in question is debating with you is because they’ve made a conscious decision to speak out about these issues, despite the pain and heartache it can often cause them. Therefore, the “you’re being hostile” bomb can often lead to an increase of anger and/or hurt. Sometimes it just leads to greater emphasis and exasperation in the argument.

It really doesn’t matter, because you can still use it against them by accusing them of being overemotional. You may wish to use the word “hysterical” instead. “Hysterical” is also a word laden with negative connotations, so it’s particularly effective. Using this one in discussions with women is highly advisable, as the opinions and feelings of women have historically been denied as mere “hysteria”, but it works against almost anyone. A great one to use with women as well is to ask them if they’re “PMSing”. Yes, it’s an oldie but a classic.

If you need more variety, some more handy argument winners involving speculating as to people’s neurotypical status: ask them if they’re “neurotic” or “schizo” for example. Implying people have mental health issues is a great way to dismiss their concerns; it’s also insensitive to people with actual mental health issues!

After all, proper “intellectual” discussions always involve detachment and rationality. What is “rationality”? It’s a way of approaching emotional matters devoid of sentiment, particularly prized by Privileged People® as it enables a continuing inequity of power that favours them: after all, if they aren’t emotionally attached to the topic by way of Lived Experience©, it is easier for them to be “rational”.

You're Just Oversensitive Once again, though very similar to You're Being Overemotional, this one has a slightly different nuance. What you're implying is that the Marginalised Person™ is looking for offence where none exists. Once again, you're disowning your own responsibility, and this is absolutely the crux of any derailment – you just can't repeat or reinforce it often enough. No matter what, none of this is your fault – nothing you said that was hurtful, offensive, bigoted or discriminatory is really to blame here, because you said it in all innocence! After all, what reason have you ever had to examine your ingrained prejudices? Why should you start now?

So you want the Marginalised Person™ to know this is how you feel and that you really believe the responsibility is all theirs – if they weren't looking so hard for offence, everything would be a lot more pleasant!

(For you)

You Just Enjoy Being Offended Closely related to the above point, it's another critical element of a successful deraling. You really need to make sure the Marginalised Person knows you consider their issues to be completely trivial. It's insensitive in the extreme – it also exemplifies your lack of awareness and empathy. By demonstrating you have absolutely no concept of what a particular issue or point may mean to them both within their conversation with you and beyond it, you get to show off just how cocooned and protected in Privilege® you really are. Remember how maddening this is for a Marginalised Person™ – it's a Privilege® they do not share and will probably never know so to witness it being so blithely owned and used to diminish their experience is bound to get their blood pumping.

But absolutely best of all, you are being obnoxious and hurtful enough to tell them outright that they enjoy facing discrimination and prejduice. Enjoy it so much, in fact, that they “look” for reasons to be hurt and offended! Wow. This one is almost breathtakingly perfect as a derailment tactic, it lacks any sort of conceivable class and humility and goes straight to smug viciousness. The very idea that anyone enjoys being hurt and discriminated against as a daily practice is so preposterous it could only be believed by a Privileged Person® who's never really experienced or known what it's like.

The fact is, many Marginalised People™ go out of their way to avoid these sorts of debates and confrontations because it's such a painful and unenjoyable experience. Those you are encountering in this circumstance have likely made a conscious choice to do so, even knowing it will probably go bad. For you to spit in the face of their choice in putting themselves on the line by suggesting it's all fun and games for them just adds a particularly piquant insult to injury.

Being Offended Is Great For You! A follow-on from "You Just Enjoy Being Offended", this one has a particularly nasty flavour sure to make any Marginalised Person™ recoil in horror. This is specifically for those Marginalised People™ who work at agencies and organisations with a focus on services catering to their Marginalised Group™. Remember that working in such positions means they are actively trying to effect change that will benefit their Marginalised Group™. This means they are obliged to deal with discrimination and opposition from the Privileged® whilst maintaining professionalism and being severely confronted with the degree of resistance to their efforts to eliminate oppression. This process would be extremely exhausting and even depressing. Keep all that in mind, because this tactic is especially sleazy and you want to be able to appreciate its derailing hurtfulness on all levels.

Suggest that the Marginalised People™ who work at these services must go crazy with ecstasy every time a new hate-crime is reported, or another example of discrimination is brought to attention, because, get ready for it, it justifies their existence.

Yup. Because obviously, all the Marginalised Services Providers care about is staying in business There's no way there could possibly be a personal imperative for them involved, or that they would be in any way aversely affected by dealing constantly with acts of violence or oppression against them and their fellows. So, clearly, they must thrive on being "offended".

Even when being "offended" means having been bashed to within an inch of their life.

Well. Done. You.

Don't You Have More Important Issues To Think About When you're beginning to feel backed into a corner, you could do worse than to trot this one out. As with the best of all these techniques, this step operates on several levels. First of all, it communicates to the Marginalised Person™ that you think the entire debate is trivial and below consideration, indicating you entirely disregard their feelings and emotions. Secondly, you disown responsibility for your part in the debate and anything that you've said that may have been discriminatory or offensive.

Finally, you reinforce your Privilege® by suggesting that it is Privileged People's® job to set the agenda for the Marginalised Group™. After all, how could they possibly know what issues they should prioritise for themselves, they're far too inferior and stupid! You, with your objective, ractional Privileged® perspective, on the other hand, know exactly what is most important and it is definitely not confronting you with your own bigotry and ignorance!

You're Taking Things Too Personally Similar to You’re Being Overemotional and yet with particular uses of its own. You see, when you say “you’re taking things too personally” you demonstrate your ignorance that these issues ARE personal for them!

That’s highly insulting and is sure to rub anyone up the wrong way. That you're already refusing to consider their reality is giving them a pretty good indication of how the conversation is going to degress, yet the natural human need for understanding will probably compel them to try and reason with you, or at least to point you in the direction of some educational resources that will help you gain insight into their experiences. This can enable you to once again make a demand for them to personally educate you instead.

By denying the conversation is personal for them, you also reveal your own detachment: there’s really nothing at stake for you in getting into this argument, you’re just doing it for kicks. They will be all too aware of this, and it will begin to work on their emotions, preparing them nicely for the next steps you will take them through.

It's Only The Internet Ah yes, never forget this little gem! You see, the internet isn't "real life" and therefore nothing that happens on the internet could ever have an actual impact on real people. OH no, anything that happens on the internet is, by virtue of simply happening on the internet:

"A Joke!"

Never mind that real people are really behind the really real words they're typing "on the Internet" and that those words actually do reflect real world opinions, beliefs, prejudices and discriminations that really do affect really real people from Marginalised Groups™ and they already have to deal with that stuff on a daily basis - so what! It's "the Internet". Nothing is "real" on "the Internet". You can simply say to them: If you take anything on "the Internet" to heart, you're taking it "too seriously" and probably just need to log off for awhile...

... and go out into the "real world" where they will... experience the exact same type of discrimination and prejudice.

You see, this tactic conveniently ignores that there is no genuine respite for Marginalised People™ when it comes to encountering bigotry characteristic to their group, not even through a supposed entertainment medium, like "the Internet".

Since nothing on "the Internet" happens face to face, you as a Privileged Person® can easily persuade yourself nothing that happens on "the Internet" really matters. You can then communicate your contempt for the Marginalised Person™'s experience by dismissing and trivialising any hurtful or outright hateful things either you or other Privileged People® have said, simply because it was on "the Internet" and since they can't see you and you can't see them, how can they even prove the words even mean anything, nyah nyah neh nyah nyah!

Using this tactic, you're also subtly characterising 'the Internet" as an autonomous being - it's not people being offensive, it's "the Internet", thus allowing you to further shirk responsibility.

You’re Not Being Intellectual Enough/You’re Being Overly Intellectual

These two steps are always best exercised when married together. They can definitely be used individually, but you will further dismay and infuriate the Marginalised Person™ in question if you use them together. The key here is maintaining a careful blend of disdain and dismissal no matter what the Marginalised Person™ throws at you.
It is important, as a Privileged Person®, to constantly hedge Marginalised People™ according to both your class and your expectations of them.

Even though the conversation taking place is reflective of or about real life circumstances and situations for human beings, you must be careful to first insist on placing it within an academic framework. If the Marginalised Person™ involved is speaking in vernacular and placing too much emphasis on Lived Experience©, you must swiftly impress that you cannot consider it a proper "debate" unless theory and philosophy play a key component, complete with big words normally not found outside of academic papers. This is another way of pressing home your own privilege by demanding the conversation take place on terms the Marginalised Person™ may not be intimate with. After all, academia has little to do with reality, but pretending that it does is sure to undermine your opponent.

It's a good opportunity also to subtly insult the Marginalised Person™'s intelligence, by suggesting they simply aren't educated, or well educated enough, to really be participating in these conversations.

However should the Marginalised Person™ suddenly reveal that they are well-versed in academia, or other Marginalised People™ who are join in, or if the whole thing began on an academic footing, you can swiftly take the other tack and dress them down for being "too intellectual". Remember, Marginalised People™ who conform to the standard perception of "intellectual" are getting above themselves and so deserve nothing but your derision.

You can talk about how they are alienating people, speaking above them and behaving in a very condescending manner. You really want to think about your language here, to truly communicate just how much disdain you have for their education/manner. "Uppity" is a particularly bristling word to People of Colour, particularly African-Americans, as they have routinely been called "uppity" when they have been "getting out of place". "Hoity-toity", "highhanded" and "snobbish" are also excellent words. It suggests that the Marginalised Person™ is entertaining lofty notions of themself that are undeserved when all they are doing is communicating in the manner you would insist on had they not. We all have places in life and the preferred place for Marginalised People™ is under your shoe.

The important thing is to really drive home that you consider their intelligence and education - whether formal or self-gained - to be subpar and that they are demeaning/ostracising others by utilising it. You want them to feel ashamed of it, or at the least reminded that Privileged People® think they have no rights to it.

It’s a really good idea to get a friend involved in this one - one of you can take the path of "intellectualism", whilst the other can be derisive of the same. This is especially useful if more than one Marginalised Person™ is involved in the conversation. Keep battering at them from all sides and things will swiftly deteriorate.

It's also really awesome to utilise the tactic of correcting grammar and/or spelling mistakes and criticising comments on form rather than content to further distract from the issues. You want people for whom the language being used is second, third or fourth, or people with less formal education to really be aware of their shortcomings and you want others for whom it is a first language and who have formal education to feel chastised by their mistakes (even though in heated conversations and general internet discourse such mistakes are common and not reflective at all of someone's capacity). This tactic covers ALL angles in this regard and is sure to incur feelings of shame and diminishment.

You're Interrogating From The Wrong Perspective

This is a very special tactic but that doesn't mean it shouldn't be freely or liberally used. If anything, it means you should use it as often and as widely as you can. You see, in this one you get to insult their intelligence and perceptiveness but in a very subtle and underhanded way! This one is very useful in discussions about literature and other media or academia.
The gist of it is this: there's nothing offensive in there, you just don't get it (because you are too stupid)!

For example – you might want to impress your belief that context is irrelevant (there's no racist parallels in a mythological planet where beautiful white elves keep horrible, animalistic orcs as slaves – it's completely detached from earth's history!), or that they're just reading it wrong (well sure, you could take that attitude if you approach it from that perspective, but that's not the perspective it was meant to be read with so your argument is just flawed!).

Once again (and truly a fundamental aspect of derailing) you demonstrate your lack of awareness of their issues but you also get to tell them that they're wrong because you (and all the other Privileged People®) simply know better. Try it out and just wait and see what you get back.

Burn, baby, burn!

You're Arguing With Opinions Not Fact If you really want to excel as a Privileged Person® you need to learn to value data, statistics, research studies and empirical evidence above all things, but especially above Lived Experience©. You can pretend you are oblivious to the fact most studies have been carried out by Privileged People® and therefore carry inherent biases, and insist that the Marginalised Person™ produce “Evidence” of what they‘re claiming.

Their Lived Experience© does not count as evidence, for it is subjective and therefore worthless.

This is very important because it works in two ways: 1) it communicates to the Marginalised Person™ that their personal testament is disbelieved and of no value, causing them great hurt; and 2) it once again reinforces your privilege.

You see, the very capacity to conduct studies, collect data and write detached “fact-based” reports on it, is an inherently privileged activity. The ability to widely access this material and research it exhaustively is also inherently privileged. Privileged People® find it easier to pursue these avenues than Marginalised People™ and so once again you are reminding them you possess this privilege and reinforcing that the world at large values a system of analysis that excludes them, and values it over what their actual personal experience has been.

The process of valuing “fact” over “opinion” is one very much rooted in preserving privilege. Through this methodology, the continued pain and othering of millions of people can be ignored because it’s supported by “opinion” (emotion) and not “fact” (rationality).

It is also important because it calls on the Marginalised Person™ to do something that is simply impossible, and that is summate the entirety of their group’s experiences into a definitive example. It is important that you establish this precedent for the next couple of steps.

Your Experience Is Not Representative Of Everyone Of course, straw man arguments are critical to any successful derailing of conversation. It’s very important to discount the Marginalised Person’s™ experience at every available opportunity. Apart from being simply outright hurtful and demeaning, it also forces them into a constant position of defence. If a Marginalised Person™ gives you a personal testament, then you must immediately assume they are speaking on behalf of their entire group of people and be very quick to point out that it’s wrong for them to do so. It’s a diversionary tactic, designed to get them denying your accusation and so forgetting to continue to argue their point.

You will find that something very important to Marginalised People™ is stressing the fact that they are not all the same. This is because Privileged People® have routinely lumped them all together as one great big monolithic group who all look the same, act the same, think the same, speak the same, dress the same, eat the same, feel the same - you get the idea. And, of course, all of those monolithic behaviours are “other” than those of the Privileged®. Othering is a process that permits Privileged People® to consider the Marginalised™ as less than human, thereby justifying discriminative and stigmatising behaviours against them. So naturally, it is imperative to a Marginalised Person™ to make it understood their group of people are as diverse in expression and experience as Privileged People®.

You can play on this concern by alarming and insulting them with the implication you think they are homogenising their own group.

It also works to suggest to them that their experience is worthless because it doesn’t align with everyone’s - particularly those that you’ve decided to favour. That is, the experiences that, to your mind, back up your prejudices. This is belittling and offensive in the extreme as you are essentially denying their reality. People’s personal experiences are important to them, so it’s likely they will, whilst getting increasingly hurt and upset, continue to try and defend and “prove” them to your exacting measures while you can bask in the satisfaction of knowing you have caused them distress.

You are well on your way to winning!

Unless You Can Prove Your Experience Is Widespread I Won't Believe It You’ve successfully got them in a catch-22: we’ve already established experience is not a monolith and just because people come from the same Marginalised Group™ does not mean they will all have the same thoughts and feelings and experiences. Yet with this one you can make it an essential proviso of your agreement that they have to PROVE what they’re claiming is definitively representative of a majority of their group of people.

What is really awesome is that if, by this point, you have them so upset and frustrated that they are not carefully disclaiming their language and so say something that you can in any way distort to mean that they‘re speaking “on behalf“ of all people from their group, you can go right back up to the prior point, Your Experience Is Not Representative of Everyone, and start all over again. You can repeat these two as many times as you like! In fact, this is highly recommended as it will increase feelings of anger and frustration on their part, and then you can throw You’re Taking Things Too Personally or You’re Getting Hostile at them!

I Don't Think You're As Marginalised As You Claim This tactic is related to Your Experience Is Not Representative Of Everyone but is a far more hurtful and therefore effective weapon. If the Marginalised Person™ is gaining steam in the conversation, beginning to persuade others to their point of view, even getting a few Privileged People® around you to apologise and concede their “mistakes”, then is when you drop this bomb: call into question their Marginalised™ status.

It allows you to once more diminish their experience by disbelieving it, as well as reinforces that “othering” we’ve already discussed.

If you’re in a situation with a person from a non-English speaking country who speaks, reads and writes in fluid English (particularly if so much so you assumed at first they were native English speakers) you must insist this means they received a special sort of education (probably in an English-speaking country) that is denied to their country folk and this means they’re simply not qualified to talk about life in their home country - they’re too Privileged® to really understand.

Or if you’re talking to a Person with Disabilities, you must derisively claim they can’t be all “that” disabled because, if they were, they simply wouldn’t be able to communicate so well with you. Or, you know, think at all.

It’s great to whip this one out on sex workers too - if a sex worker is making the claim that sex work can be a positive and empowering choice or the issue isn‘t the work but the stigma levelled at it, you absolutely must say they are obviously a very Privileged® sex worker because “real” sex workers are always degraded, hate their jobs and are forced into it.

The really important thing is to establish some sort of false Marginalisation Hierarchy™ where the person you’re speaking to couldn’t possibly experience anywhere near the sort of stigma and discrimination everyone else from their group does. This way you can force them to provide “evidence” of what they’ve dealt with which you can just disregard and further dismiss as more “proof” they are actually really Privileged® examples and therefore have no right at all to be speaking.

Do be sure you strike a careful balance though - whilst you must make it clear you consider this Marginalised Person™ to be Privileged® you must be sure you nonetheless indicate they still are Less Than You, so be as disdainful and contemptuous as possible.

This step is just outright sleazy, which is what makes it so fantastic to use: it will have an effect rather like a punch to the gut on the Marginalised Person™, causing them to sharply inhale as they reel from your sheer arrogance and cruelty. Denying their Lived Experience© must never be underestimated as a strategy - remember: being dehumanised is exhausting and this will increase your capacity to win!

Aren't You Treating Each Other Worse Anyway This one is great – it's the Derailing for Dummies below the belt sucker-punch! By using this one you at once distract from the topic at hand at the same time as confirming just the sort of bigotry you really, truly believe (like they didn't already know!). Additionally, it demonstrates the height of your Privilege® – that you are so distanced from reality you are incapable of perceiving how marginalisation, objectification and social ostracisation may have contributed to internal issues as the Marginalised Group™ struggle to get by in a world that treats them like property or abberations. When the Marginalised Person™ is talking about the sort of discrimination they face from Privileged People® and it's beginning to make you feel a little uncomfortable, it's a great opportunity to trot out, say, stats about “black-on-black” violence to dismiss police brutality, or perhaps talk about how women are all really mean and bitchy and criticise each other's body to indicate that societal pressure on weight and body image is irrelevant.

You could even talk about gay men and their wild, unprotected sex orgies being entirely responsible for the spread of AIDS to diminish gay bashing and homophobia (after all, if a good, straight male has to fear catching the AIDS from a gay man strolling past, beating him to a pulp with a fire hydrant is totally reasonable!).

But best of all, it suggests that they are entirely responsible for all the trial and tribulation that they face – it's not discriminative society, no way, no how! It's their incapacity to treat each other respectfully. Because they're, you know, less than human. Only the most degraded and depraved would be so rotten to their own kind! Right?

As the Marginalised Person™ steadily realises this is your attitude, they will be overwhelmed with horror and, with any luck, they will lose track of their argument – or maybe just grind to a halt, enabling you to sit back smugly and rack up another point to your score.

But If It's Okay For Marginalised People To Use Those Words, Why Can't I? As a Privileged Person®, it is natural that you would feel excluded and frustrated by the recent spate of Marginalised People "reclaiming" historically negative words to refer to themselves. Not only do these Marginalised People™ kick up a great big ole stink by making it "politically incorrect" for Privileged People® to use these words - even going so far as to have some of them defined under 'hate crime' legislation! - they take the insult one step further and use them freely amongst themselves!

This is very perplexing and annoying for Privileged People®, who can only stand on the outside, gazing wistfully in, wishing it were a simpler time when it was totally okay for everyone to call women whores, Mexicans spics, Trans* folk trannies, gay men faggots and people of African descent the n-word.

After all, who do those Marginalised People™ think they are, taking ownership of language traditionally used to oppress them! That just isn't playing fair!

But take heart, because there is a way you can worm around this one - where there's Privilege®, there's always a way!

First of all, you must feign utter cluelessness about the ins & outs of reclaimation and behave as though you were under the impression that in these 'post race/sex/sexuality/gender/etc times' that we had all evolved into a new era where 'words don't mean anything' and it's totally okay for everyone to use offensive slurs and then... well: use them.

When a Marginalised Person™ calls you out on it, become indignant. Express confusion. Demand an explanation. Say that you just don't understand - if you people use those words to refer to each other, why can't I?!

You see, you're implying that they're being hypocritical. That if they are going to use abusive & oppressionist language aongst each other, they simply have to accept that they're employing a 'double standard' by preventing the Privileged® from using them.

What this enables you to ignore is the reality of the power dynamic involved. Language reclaimation is a means by which Marginalised People™ gain back some power they are traditionally denied by taking control of words used to demean and discriminate against them. When these words come from Privileged People®, there is a long and very serious negative history behind them that cannot be divorced from the words themselves. Thus, when Privileged People® employ these words, they are perpetuating that history and the psychology behind the word. They are exercising oppressive power that have become inherent to those words - a power Marginalised People™ seek to subvert and dismantle when they use them.

Pretend not to understand this. Just continue to imply hypocrisy and pout that it isn't fair.

It also ignores the fact that, from within Marginalised Groups™, discourses around abusive language are actually not simple and there are many divided and varied opinions on the subject. Treating Marginalised People™ like a hive mind is always a great way to further subtly insult them and since the point of this entire debacle is to come out with as many notches on your belt as possible, you want to make sure you slip in as many knocks below their belt as you can manage.

But You're Different To The Others Backhanded insults are a fantastic way to trip up and flummox a Marginalised Person™. This step is often used when you've said something discriminatory either forgetting or being oblivious to the fact a person from the Marginalised Group™ you're targeting is right there and has seen/heard it.
They will be offended of course, and that's when you try to mollify them by reassuring them that they're “different” to the others.
“Oh, you're not like all those other bitchy women” perhaps, or maybe: “Yes, but you're an attractive fat man!” Other suggestions include: “I wasn't talking about you when I was saying most trans women are ugly. You pass pretty well!”; “Yes, but you're not like those other black people who won't better themselves, you're very educated!”. Maybe even: “It's so good that you stay away from drugs, unlike those other sex workers”.

Perhaps even: “Sure, but mostmentally ill people are very selfish and self-obsessed. You're a really nice person!”

Not only do you get to reinforce commonly held stereotypes about various Marginalised Groups™ revealing that you truly believe them, you get to deliver a double-edged compliment to the Marginalised Person™ involved. By using this tactic you're hoping to play on their emotions, connect with their usual experience of being Marginalised™ for being “other” and turn it around by now “flattering” them for it and how they are differentiated from the “others” because they're “special” and (almost) worthy of a place in the ranks of the Privileged® (almost) because they are better at conforming to standards set by the Privileged®.

So deeply ingrained can many insulting preconceptions of their Marginalised Group™ be that they may be torturously flattered – we all like to feel the sun on our faces after all! And so, in this way, you also get to reinforce the internalised stigma they may carry. Finally, you will invoke rage on behalf of their fellows whom you have sweepingly and summarily dismissed and degraded. A conflicting swirl of emotions is very useful to work with!

And finally, of course, you once again imply it is your right as a Privileged Person® to pass judgement or cast approval of them.

However be warned if you're using this tactic to try and halt the conversation before it goes any further: the Marginalised Person™ may very well be further provoked into confronting you with your ignorance. Use it with caution.

But It's True Simply trivialise your opponents argument by pointing out to them that whatever offensive/bigoted/ignorant/stereotyped thing you said or did that targeted a Marginalised Person: "but it's true!" This is a one-size-fits-all retort that is very effective in how it redirects any argument into a neverending circular loop. You don't have to take on any of the points the Marginalised Person may raise, nor do you have to concede offence and apologise - you can disavow all responsibility by simply repeating, over and over, to any counter-claim or attempted correction and reasoning: "but it's true!"

"But it's true! Asian people DO talk funny! But it's true! Black men are all criminals because they're arrested more often! But it's true! Women are irrational during their periods because of their hormones! But it's true! But it's true! But it's true!"

You can even go so far as to appear exasperated with the Marginalised Person for denying the 'truth' of the situation, pretending obliviousness to why anything you have said could possibly be hurtful when "it's true!".

Well I Know Another Person From Your Group Who Disagrees! This one is fantastic to bring out if you feel at all backed into a corner. If, for example, the Marginalised Person™ is making sense and you’re beginning to get the unpleasant feeling that you were wrong about something, just whip up your friend - your black friend, or your trans friend, your friend with a mental illness, or your friend who is a sex worker, and vehemently express how they completely and stridently support your opinions on these issues. Of course, you must make out as though you are entirely oblivious to internalised stigma and how your friends may have been adversely affected by discrimination wielded by the Privileged®. And, as established by the steps above, it is imperative that you discount the diversity of experience whilst seeming to support it. After all, your friend is proof that there are different opinions amongst this Marginalised Group™ but the fact they agree with you means you don’t have to in the least give credence to ideas alternative to your own, and certainly not from the Marginalised Person™ in question.

Plus it gives you that handy progressive veneer - see, all their accusations of racism/sexism/ableism/what have you are totally groundless because you have friends who are representatives from that group which shows how open-minded and awesomely cool you really are!

You know what the best part about this step is?

The friend doesn’t even have to exist!

That’s right, the friend can be nothing more than a figment of your imagination, conjured up to provide you with vicarious backup in your hour of need! How is the Marginalised Person™ going to prove it, after all! They can have their suspicions but that’s hardly hard evidence.

You’re definitely ahead in the game now!

I'm Just Saying What Other People Believe. I Never Said I Agree This technique is a great little duck and dodge if you're feeling slightly set-upon. Often times in these conversations and dealing with the backlash, you can begin to feel a little uncomfy in your bigoted conviction. This is not a nice thing for a Privileged Person® to experience. After all, it's really important that everyone everywhere ever thinks you're totally wonderful. Popularity is a very important thing to have in this modern world - it proves things about you. Proves that you're popular.

And, you don't really want everyone to think you're a total douchebag, not even hostile, whiney Marginalised People™ whose opinions and feelings don't really count. No, the most important thing is that even as you rattle off a bunch of offensive, demeaning opinions, that you are still able to convince people that you're really a very wonderful person.

The problem with rattling off a bunch of offensive, demeaning opinions is that somebody somewhere - usually a person from the group who is the target of your expressed sentiments - is not going to be fooled by your magical Privilege wondercoat and is going to see you for the scumbag you really are. And they're going to object.

And this may slightly rock your perception of reality.

That's when you can pretend - oh no, no, no - it wasn't that you were stating your opinion, you were just repeating what 'other people' believe - hey you could even throw in a little indignant outrage here: "HOW dare you imply I agree with them!"

With this tactic you can bait and switch at almost any point in "the Game". It's an easy out - make some ignorant comment about how it's a natural biological urge for women to have children? Naaaah, that's just how most people feel! State some incredibly nasty belief that all trans women have a slightly 'mannish' cast about them? It's not that you agree, it's just that you've heard so many other people say it. Or how about something brimming with hate, like how 'in general', black folks would 'rather' get a free handout than work? That's not your opinion, it's just a commonly-held belief!

This tactic pretty much gives you a free pass to say whatever venomous, hateful, bigoted opinion you can think of - because when called on it, you can just deny, deny, deny.

I Said SOME Marginalised People Do That, Not ALL A 'variation on the theme' of the above tactic, this is also how you dodge out of accusations you are making offensive and incorrect generalisations or treating Marginalised People™ like a hive-mind. It's convenient because it doesn't require you to do the unthinkable and actually admit you were wrong and being a total jerk, but it gives the impression you are making a concession of some sort. Even though you are, in fact, simply defending your prejudiced viewpoint through a subtler means.

At least, you think so. Chances are, the Marginalised Person™ is actually not going to be fooled by this cleverness (though expect that other Privileged People® will be) and will grow more irritated you honestly believe them so stupid as to be persuaded by such obvious and underhand dodge tactics*.

Some examples you could use: Claiming that women prefer to work with people in power from behind the scenes rather than work on their own careers; that fat people are simply lazy, unmotivated and always looking for a quick fix; that people with mental illnesses are usually just playing the system and looking for charity whilst exaggerating their conditions.

Don't forget that when you are called out on your generalisation, shift to a semantics argument: "Now, now, I never said ALL Marginalised People™ act that way, just that SOME do, and so it can't really be called a generalisation, can it?" Example: "I never said all people on food stamps are buying lobster and champagne! Just that some are! Are you saying NO ONE cheats the system?"

*Remember, getting them angry is ultimately a good thing, because while it may result in discomfort for you, it will also enable you and your supporters to further dismiss their words on the grounds they 'can't be civil'. Don't forget you don't have to deal with their anger for too much longer and can soon return to your cushiony world of unchallenged Privilege®, so it's worth it in the long run!

"It's A Conspiracy!" Rather than deal with the actual issues on the table or stop and listen and take into consideration what the Marginalised Person is saying, just whip this out instead! Essentially, what you are doing is claiming that any endeavour by Marginalised People to improve their standing within society and the treatment they experience is a "conspiracy" "against" the Privileged and that the ultimate objective of this fearsome "conspiracy" is to ultimately oppress the Privileged.

It is a common misperception of the Privileged to believe that any effort by the Marginalised to gain equity undermines the Privileged and their lives. It is a very unique and special trait to personalise something like Black History Month, for example, as being an effort to make the history and accomplishments of white people invisible. Although this is obviously ridiculous when white history is so prominently covered in every aspect of culture from film, books, monuments and education, it is a great way to once again make the dialogue about the Privileged and the Privileged's perceived ill-treatment, imaginary though this may be. This way you manage to keep the focus off the topic at hand and on your own sense of wounded comfort - a lovely way to remind the Marginalised their issues are thoroughly unvalued.

Naturally, it is of extreme frustration to Marginalised People ,when all they are attempting to do is draw attention to the extreme discrimination they are obliged to face, to have it characterised as a calculated attack on the rights of the Privileged.

You can further underscore and intensify this frustration by accusing them of a conspiracy, the ultimate objective of which is to make your life as a Privileged Person a living hell! Go so far as to suggest they intend to turn the tables - that if given an inch they will simply take a mile and if the Privileged budge or relent, in the blink of an eye the Marginalised will overthrow and oppress the oppressors!

After all, how dare they think they are entitled to the same human rights you enjoy automatically by virtue of your Privilege!

You Have An Agenda A close relative of the tactic used above, use this one in a similar fashion, implying that the Marginalised Person could never be speaking from a position of integrity or with pure intent because they have "an agenda". Popular for use in discussions about homosexuality, for example: "the gay agenda" - the claim that gay people's fight to be recognised is simply a desire to "recruit" people into the "gay lifestyle" and turn them "against" the "wholesomeness" of heterosexuality, but it is versatile - also apply it to women's rights, groups advocating for religious tolerance & diversity and for trans* folk!

In this way you get to both undermine them as a human being and further subject them to discrimination through your paranoia and refusal to take them seriously. After all, if you characterise their struggle for acceptance and equal rights as acts worthy of a comic book supervillain, you further dehumanise and demoralise them and this will strengthen your position.

Ultimately, you can simply dismiss out of turn any and all of their points, no matter how valid, because you can just proclaim that they: "have an Agenda!"

A In B Situation Is Not Equivalent To X In Y Situation Your Marginalised Person™ may put in a last-ditch effort to be patient and reasonable by using an analogy. If you are yourself a member of a Marginalised Community™ exercising privilege over the group you’re arguing with, the Marginalised Person™ may use an example of discrimination towards your community and how there are parallels in discrimination towards theirs. This will be to try and appeal to your basic humanity and provide you with an experience you can relate to, hoping you will use that relation to apply compassion. Don’t worry! You can still get out of this one!

Simply become indignant and be very sure to emphasise that your experience is absolutely and one hundred per cent unique and there are no similarities whatsoever between the two situations. Be sure that you are very derisive of their experience, thereby indicating you believe it unworthy of consideration. You must also behave insulted, so as to indicate their issues are so worthless that it's deeply offensive your own would be compared to them!

Of course, the Marginalised Person™ was not trying to equate the two, simply trying to provide grounds for commonality. It’s very important not to give an inch, however, so feign utter ignorance of this at all costs.

Remember: you want them to feel they really are less than human. It weakens their position and that’s important if you want to win.

Anything You Can Do If a Marginalised Person should remark that many Marginalised People report overwhelmingly similar experiences of discrimination and silencing from the Privileged, do not despair: this is a unique opportunity to turn one of their own arguments back on them! Tell them they are making "generalisations." Salt with "unwarranted" as necessary and if you can work "sterotyping" in there too (playing on that guilt that THEY may be doing what they accuse others of), and you're golden. You have still managed to entirely undermine their voice as well as insinuate they're hypocrites - all the while presenting yourself as being blissfully unaware that stereotypes of the Privilged rarely, if ever, actively work to disadvantage them in life.

They'll inevitably retreat to a YMMV, IMHO multi-disclaimered "Lived Experience" (don't forget, as discussed in You're Arguing With Opinions, Not Fact, this is worthless) at which point you can tell them that's "anecdotal" and proves nothing. Slam dunk. BOOYAH!

But I'm Not Like That - Stop Stereotying! Personalising anything the Marginalised Person may say is a great way of distracting attention from the issue at hand, forcing the Marginalised Person to soothe your wounded feelings or sense of indignation rather than concentrating on the argument they were making. Rather than simply listening to criticism of a group of Privileged People with respect and consideration for the Marginalised Person, you must immediately take offence and leap in to defend yourself.

For example, when queer people are crticising the tendencies of some straight people, jump in and say something like:

"Not all of us are like that - you're prejudiced against straight people! You're judging straight people the same way that they judge you, and it's hateful! We need to not categorise people and make assumptions about them based on their identity! I resent feeling like I'm part of a group that oppresses you!"

  • even though the criticism was very explicitly leveled at a specified behavior. (ie.:, "I don't like straight people who do ________.")

But of course, this can work in many different situations where Privileged behaviour is being deconstucted or criticised. Its resonance is in its lack of acknowledgement of the balance of power by suggesting that reasonable criticism of oppressive or discriminatory behaviour is equivalent to the oppressive and discriminatory behaviour itself. Remember that while the Marginalised Person's criticism can never adversely affect your life in significant ways, you must rank the discrimination they face - which does significantly affect them - as equal to the discomfort of your wounded feelings, to demonstrate how highly you rank yourself and how lowly you rank them.

You're Just Suffering Privilege Envy If you're at all concerned that you haven't been quite enough of an insensitive jackass by this point and worried your argument is suffering as a consequence, try this one on for size! Simply say to the Marginalised Person in question that: "it's plain to see you're just bitter and resentful because you're not white/male/heterosexual/cisgendered/abled/thin etc and you've got a chip on your shoulder you're taking out on me because I am! Well, I'm very sorry, but that's not my fault. I can't help the way I was born and neither can you. There are some things we just have to accept in life and certain realities we have to learn to acknowledge, like the differences between me as white/male/heterosexual/cisgendered/abled/thin etc and you as of colour/female/queer/transgendered/disabled/fat etc. You just can't fight nature or the normal social order of things. Please stop blaming me for things that are out of my control!"

Or, to summarise: "YOU'RE JUST JEALOUS!"

Not only do you get to once AGAIN avoid any personal responsibility for the the oppressive and/or discriminatory things you have said or done, not only do you once AGAIN get to undermine their emotions, experiences and arguments and treat them as though they have no validity - you ram the insult that little bit further home by basically saying the state of oppression they live in is the "natural order of things" rather than an artifical social construct based on fear and hate!

You can now move forward in the argument assured that your jackassery is well and truly established beyond all doubt!

Who Wins Gold in the Oppression Olympics? Following on from this, if you are a member of another Marginalised Group™, you can also exploit it to indicate to the Marginalised Person™ how absolutely disdainful you are of their concerns and issues by making out that yours are far more important and imperative. You can even suggest that your issues are more valuable than theirs, implying a hierarchy of oppression in which you always win.

You see, as a Marginalised Person ™ yourself, it is all the more infuriating to another Marginalised Person™ that you're exercising the exact same prejudices and discrimination that Privileged People® exercise against you! The Marginalised Person™ will be tearing their hair out at your obliviousness and lack of perception and this will weaken their defences.

You Have A False Consciousness In conversation, there are few things as degrading, enraging and hurtful than to tell someone their experiences are false, or that their perception of them is.
The idea behind this one is usually that oppressed people are simply too oppressed to know they’re oppressed and therefore Privileged People® have to share their wisdom and insight with them. This one crops up a lot in issues that affect women: women who enjoy dressing in conventionally feminine ways (they’re engrained in the patriarchal construct of femininity and therefore are incapable of making a choice), women who are kinky, regardless of the gender of the person they play with (they’re engrained in the patriarchal construct of gender roles and therefore are incapable of making a choice) and sex workers who claim to enjoy their work and/or practice it with autonomy (they’re engrained in the patriarchal construct of female sexuality and therefore are incapable of making a choice).

But this also affects People with Disabilities who are routinely told they simply don’t understand what is best for them and need a Privileged Person® to make decisions for them. People with Disabilities are not able to make any decisions for their own protection. Remember to stress that: it’s for your own protection.

With the trans community, you must routinely deny their gender identity by equating their experiences as having happened to someone of the gender they were designated at birth. For example, denying the reality of gender dysmorphia means you can tell a trans woman her childhood experiences happened to a little boy, because that's how she was being raised, and so communicate your belief her reality as a little girl was false, thoroughly undermining it.

In arguments about race, it takes a slightly different form, generally in white people telling People of Colour that they’re “seeing race where none exists”. You, on the other hand, are “colour blind” and we live in “post-racial” times. It’s them who are making everything about race and their experience of racism in their daily lives is simply imagined. If only they could let it go, the whole world would live in post-racial harmony!

You really want to ignore any claims the Marginalised Person™ may make about having done thorough research, deconstructing and unpacking of these issues. You also really want to deny their autonomy. There are few things so infuriating as infantilising an adult and telling them they’re delusional about their own reality. But they need to understand that, no matter what, you know better.

You're Not Being A Team Player Shifting blame is very important in these matters. You don’t ever want to have to own up to any responsibility for hurt or distress caused and you most definitely do not want to admit your prejudice or bigotry. You also want that Marginalised Person™ to be continuously aware just how “on the fringes” they are, and always will be (providing you get your way - but that’s what Privilege® is for, after all!). You can achieve both these things by accusing the Marginalised Person™ of not playing fair, or of not playing with “the team” (i.e.: you and all the other Privileged People® backing you up).

“C’mon”, you say, “we’re all doing our best to participate in a reasonable, impartial debate. You aren’t joining in. You’re trying to turn this into a fight. You’re ruining it for everyone else!”

In other words: if you just did and said exactly everything we Privileged People® demand of you, life would be so much easier. For me. For you, well, what gave you the impression I care about you?

This tactic subtly combines several of the above points: You’re Taking Things Too Personally, You’re Arguing With Opinions, Not Fact and You Have A False Consciousness, and really makes the Marginalised Person™ feel ganged up on.

It’s great to gang-up on someone, particularly someone who faces such othering every day of their lives. It reinforces their sense of isolation, which will distress and disorient them, weakening their stance.

Deliver it in just the right condescending tone too, and you will really unhinge them…

You've Lost Your Temper So I Don't Have To Listen To You Anymore This one is particularly effective because it really pushes home a sense of futility and hopelessness to the Marginalised Person™. Remember they should never get the impression they can win one of these arguments, because you should be consistently implying that there was never anything to argue over to begin with. If you’ve been following the steps correctly so far, by this point any reasonable person is going to be feeling pretty angry. This anger could lead to them being more aggressive and abrasive. The Marginalised Person™ has possibly even decided that you’re simply too obnoxious to waste patience on and is venting their sense of frustration. This is when you whip this step out!

You can use it to disregard everything they’ve said to you and just not deal with the issue, in particular ignoring your prior behaviour that led to the anger. Conventions of social conduct hold civil discourse as the ideal at all times. When people get angry, it gives you a convenient “out” without having to concede to any of their objections or acknowledge their pain.

Furthermore, with this one you can make it seem as though you were ready and willing to listen, but then they ruined it. This way you can leave them with the sense that if only they’d been a good little Marginalised Person™ and toed the line, then they may have won someone over to the cause!

It just adds a particular distaste to the whole affair that no derailing should be without!

You Are Damaging Your Cause By Being Angry By now their feelings are probably deeply hurt and they’re very angry. Don’t forget they encounter this kind of discrimination in subtle ways every single day of their life, so they’re bound to be emotional about it, even resentful. You can take advantage of this weakness to emerge the victor! After all, everyone knows the Marginalised™ have an obligation to conduct themselves with quiet dignity in the face of infuriating tribulation and if your quarry begins to get angry and “aggressive” then you have won! Why? Well, it’s very simple - just hold them as representative of their entire group! You could try saying something like “you realise you’re making all X look bad?”, or “well, congratulations for backing up the stereotype of X as being angry, irrational and oversensitive!” Maybe you can even say “well, I was about to say I was willing to listen to you, but then you got insulting so now I don’t have to!”

Don’t worry about silly things like their feelings - c’mon, they’re grownups, aren’t they! The only thing that matters is defending your discrimination as completely fair and to avoid examining your prejudiced arguments in ways that may challenge them. You could even drop this little bomb: "You are damaging your cause by being angry, real understanding can only happen if all sides are respectful and patient".

Not only do you come across as a smug, self-righteous asshat (though you may prefer the term “bigger person”) you can also manage to subtly make them feel guilty about their anger, as though it’s undeserved! Everybody wins! Well, except them of course.

You're As Bad As They Are! Definitely one of the last tactics you should bring out if you're finding that the Marginalised Person™ is simply relentless and you are running out of options. This one is an outright insult. By now they have probably ripped all your prejudices apart and harshly criticised both your attitudes and the Privileged® system you reside within. You are probably taking it very personally because it's shaking the foundations of your beliefs and making you confront aspects of your own behaviour and nature that you would rather not.

That's when you say to them: you are just as bad as the people who oppress you!

Because they're angry about the treatment they undergo and because they are aggressive and persistent in wanting to see change happen, you can target this behaviour (remembering that it is unseemly for Marginalised People™ – they're supposed to set an example at all times by being humble and long-suffering) by suggesting it puts them on a par with the people and system that stigmatise, ostracise and target them every second of every day of their lives. This also suggests that reacting to such discrimination is totally unreasonable and out of proportion (they should just take their knocks!) and that has the benefit of indicating your ignorance to just how pervasive and constant this discrimination truly is.

This one is important if you really want to demonstrate what a scumbag you are so do be careful to whip it out at precisely the right moment. Used correctly and it can be something of a slamdunk!

Surprise! I Was Playing “Devil’s Advocate” All Along! It can happen: you may reach the point where, in spite of expertly using all of these tactics, you’re suddenly struck by the discomfiting notion that maybe the Marginalised People™, uh, have a point. This doesn’t feel very good for any Privileged Person®. It’s highly uncomfortable for a start-off, the sensation you may be wrong about something. But even worse, it may mean you have to endure the humiliation of admitting that!!

But never fear, for all is not lost! You can still worm your way out of this one!

Simply say:

“It was all a social experiment!”

This makes it okay, you see! Not only does it imply to the Marginalised People™ you’re really not the ignorant, obnoxious bigot you might be beginning to realise you are, you successfully communicate to them that you are that insensitive, that arrogant and that much of a douchebag you would take very real and serious issues that affect their lives and treat them as nothing more than a theoretical discussion for your own detached amusement!

In this way you cover your arse whilst affirming your privilege!

CONGRATULATIONS! YOU HAVE WON!

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